Von seiner Quelle bei Weiher (Stadt Hirschau) bis zur Mündung in die Naab im Gemeindebereich Schwarzenfeld ist der Fensterbach 28,8 Kilometer lang.
Anton Baumann vom Wasserwirtschaftsamt Weiden beschrieb ihn bei einem Vortragsabend im Wolfringer Jugendheim und rief in Erinnerung, dass das Gewässer auf weiten Strecken irgendwann begradigt wurde. Eine Aktion damals, die in ihrer Gesamtschau heute zu bedauern ist. Kurvige Mäander verschwanden und wie mit dem Lineal durch die Landschaft gezogen kommt der Bach heute auf weiten Strecken daher.
"Maßnahmen zur Verbesserung sind geplant", informierte Baumann. Denn der ökologische Zustand des Baches sei sehr unbefriedigend. Das Gewässerprofil müsse naturnah umgestaltet werden, ließ Baumann anklingen und verwies auf ein Aktionsprogramm, das seit 2016 läuft und bis 2021 andauern soll. Interessant in diesem Zusammenhang: Es gibt Fische verschiedenster Arten im Fensterbach. Das wurde bei Erhebungen festgestellt. Meist klein und keineswegs von kapitalem Ausmaß. Erst jüngst stieß man auf Sorten wie Schied und Nase. Wissenswert ferner: Der Bach hat innerhalb der Kreise Amberg-Sulzbach und Schwandorf ein Gesamteinzugsgebiet von 102 Quadratkilometern.













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