14.02.2021 - 10:57 Uhr
FensterbachOberpfalz

Bedarf für weitere Kindergartengruppe

Das Betreuungsangebot für Kinder in Fensterbach soll ausgebaut werden. Das beschloss der Gemeinderat. Das Gremium beschäftigte sich auch mit einer Möglichkeit zum Energiesparen.

Der Kindergarten in Högling hat den Gemeinderat während der letzten Jahre wiederholt beschäftigt. Jetzt beschloss das Gremium, den Antrag auf Genehmigung einer vierten Kindergruppe zu stellen. Da die Einrichtung auch noch eine zweite Gruppe für Krippenkinder braucht, wird das Auswirkungen auf den Platzbedarf haben.
von Autor HOUProfil

Die Gemeinde wird Bedarf für eine vierte Kindergartengruppe beim Landratsamt und bei der Bezirksregierung anmelden. Das beschloss der Gemeinderat bei seiner Sitzung in der Dürnsrichter Schulturnhalle. Drei solche Gruppen mit jeweils 25 Kindern gibt es bereits. Bürgermeister Christian Ziegler empfahl einen solchen Schritt und bekam einhellige Zustimmung. Ziegler beschrieb die Entscheidung quasi als eine Art Vorsorge bei kontinuierlich steigenden Zahlen. In einem früheren Beschluss war bereits darüber befunden worden, eine weitere Gruppe bei den Krippenkindern anzugliedern. Daraus ergeben sich für die Zukunft bauliche Maßnahmen im Höglinger Kindergartengebäude. Nach Angaben des Bürgermeisters existieren dafür genaue Raumvorgaben.

Die Straßenbeleuchtung in der Gemeinde soll vollständig auf LED-Technik umgerüstet werden. Das bedeutet zwar einen Griff in die Haushaltskasse, jedoch werden sich diese Ausgaben durch geringeren Stromverbrauch in wenigen Jahren gerechnet haben.

Knapp 10.000 Euro Potenzial

Vor dem Gemeinderat referierte Kommunalbetreuer Wolfgang Dumm vom Bayernwerk. Er beschrieb zunächst den momentanen Zustand: 476 Straßenleuchten gibt es in Fensterbach, 253 davon sind bereits mit LED-Technik ausgestattet. Den jährlichen Stromverbrauch nannte Dumm mit 83.000 Kilowattstunden, die daraus resultierenden Kosten summierte er auf rund 20.000 Euro.

Bei einer vollständigen Umrüstung auf LED-Technik errechnete der Bayernwerk-Kommunalbetreuer ein Einsparpotential von jährlich rund 40.500 Kilowattstunden und mithin knapp 10.000 Euro. Nicht unerwähnt ließ Wolfgang Dumm, dass sich der auszugebende Betrag in wenigen Jahren durch geringeren Energieverbrauch amortisiert habe.

Zwei Modelle

Wolfgang Dumm legte zwei Modelle vor, die zur kompletten Umrüstung auf LED-Technik führen würden. Zum einen den vollständigen Austausch der Lampen, zum anderen aber auch den Wechsel der Leuchtköpfe. Daraus ergaben sich zwei Kostenhochrechnungen. In einem Fall lagen sie bei 46.000 Euro, im anderen Fall standen rund 36.000 Euro unter dem Strich.

Das genügte dem Gemeinderat zunächst und diente der Information. Die Verwaltung erhält nun noch weitere und detailliertere Kostenaufstellungen. Anschließend will Kämmerer Thomas Rambach Geld für die Umrüstung in den Haushaltsplanentwurf einstellen. Erst danach ist das Gremium zu einer endgültigen Entscheidung aufgefordert.

Bauhof gefordert

Der Winter 2020/21 fordert die Bauhofbediensteten bisher enorm. Vor dem Gemeinderat berichtete der Bürgermeister von 20 Räum- und Streueinsätzen bis Ende Januar. Dabei seien pro Tag zwischen fünf und sechs Tonnen Salz gestreut worden. Die jeweils eingeteilten Arbeiter hätten bei jeder ihrer Touren 120 Kilometer zurückgelegt. "Das", lobte Christian Ziegler, "ist schon eine Leistung."

Zusammen mit Gemeinderätin Marlene Groitl gab Ziegler einen Denkanstoß. Beide erinnerten daran, dass bisher einmal jährlich ein sogenannter Gemeindebrief an die Bürger verschickt wird. Das Interesse an den Informationen sei besonders bei der älteren Generation vorhanden, ließ Marlene Groitl anklingen und gab den Gremiumsmitglieder mit auf den Weg, ob man den Gemeindebrief nicht alle drei Monate erscheinen lassen sollte.

"Das ist schon eine Leistung"

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