Wieso Högling, wo doch die 24 Musiker samt ihrem Dirigenten Timor Oliver Chadik im Regelfall nur in großen Hallen oder bei bei Galaveranstaltungen auftreten? Als Bandmanager Hauptmann Johannes M. Langendorf zusammen mit dem Fensterbacher Bürgermeister Christian Ziegler im Konferenzraum des Höglinger Steinerzeuger-Unternehmens Godelmann saß, gab es eine plausibile Erklärung. Ziegler, früher Berufsmusiker bei der Bundeswehr, und Langendorf kennen sich. Und weil nun heuer das Höglinger Nachbardorf Wolfring 900-jähriges Bestehen feiert, rückt die Big Band als musikalischer Höhepunkt zu einem Konzert an.
Ein Ereignis steht am 10. September bevor. Unter der Schirmherrschaft des Schwandorfer Landrats Thomas Ebeling wird auf dem mehrere Tausend Zuschauer fassenden Godelmann-Zufahrtsgelände eine 18 Meter breite Showbühne aufgebaut, auf der ab 20 Uhr an diesem spätsommerlichen Abend ein Unterhaltungsprogramm mit Swing-, Rock- und Popsongs zum Mitmachen und -tanzen einlädt.
"Es wird keine herkömmliche Militärmusik geben", hat Hauptmann Langendorf im Vorfeld wissen lassen. Dafür seien andere Klangkörper der Truppe zuständig. Die Big Band war 1971 auf persönlichen Wunsch des damaligen Verteidigungsministers Helmut Schmidt gegründet worden.
Demnächst spielt sie zu Ehren des zwischenzeitlich verstorbenen Altbundeskanzlers, der heuer 100 Jahre alt geworden wäre, in der Hamburger Elbphilharmonie.
Eine Show steht im September bevor, bei der Sänger und Sängerinnen mitmachen, die auch schon bei Bohlens DSDS und in der Band Revolverheld auftraten. Vor ihnen sitzen Solisten, die allesamt im Soldatenrang ihren Musikerdienst verrichten. Professionell und großen Anforderungen gewachsen.
Für ihren "Sound der Zeit", wie es im Programmheft steht, nimmt die Big Band keinen Eintritt. Das bedeutet: Es wird keinen Kartenvorverkauf geben. Um Spenden für wohltätige Zwecke wird dabei gebeten.













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