"Aktive generationenfreundliche Gemeinde": An diesem Projekt des Bayerischen Staatsministeriums beteiligt sich auch Fensterbach. Die Bürgerbeteiligung zur Weiterentwicklung und Verbesserung des Angebots ist ein wesentliches Element. Fragebögen dazu werden nunmehr an die Einwohner verschickt.
Projektleiterin Dr. Marlene Groitl, Projektmitarbeiterin Ursula Kass und Bürgermeister Christian Ziegler sitzen zur Abschlussbesprechung im Rathaus beisammen. Der vierseitig übersichtlich gegliederte Fragebogen zum Leben und Wohnen in der Gemeinde Fensterbach liegt auf dem Tisch und dient nach dem Rücklauf als Grundlage zur Einleitung weiterer wichtiger Schritte.
Die Aktion, so das Team in den folgenden Ausführungen, baut auf dem vom Landkreis Schwandorf erstellten "Seniorenpolitischen Gesamtkonzept" .auf und gibt folgende Devise vor: Älteren Menschen die Gelegenheit zu verschaffen, so lange wie möglich am familiären und gesellschaftlichen Leben in ihrer Heimatgemeinde teilzunehmen. Das Bayerische Landesamt für Statistik sagt voraus, dass die Einwohnerzahl Fensterbachs von rund 2 400 Personen bis 2028 weitgehend stabil bleibt. Jedoch ist mit einem überproportionalen Wachsen des Anteils der über 65- Jährigen zu rechnen.
Während im Jahr 2016 die Quote dieser Bevölkerungsgruppe noch bei rund 17 Prozent lag, wird dieser nach den Berechnungen der Statistiker bis 2028 auf über 33 Prozent ansteigen. Das entspricht also knapp einer Verdopplung.
Die Lebensbedingungen der Gemeinde so zu gestalten, dass sie den Bedürfnissen und Wünschen der älter werdenden Bürger entsprechen, ist das zentrale Ziel der geplanten Maßnahme. Einige beabsichtigte Inhalte und Ziele werden kurz angeführt: Die Förderung und Stärkung der Seniorenarbeit der einzelnen Organisationen und Vereine durch Vernetzung und Weiterentwicklung, und verstärkte, aktiven Mitwirkung und Mitgestaltung durch die diese Gruppen. Vorhandene Ressourcen und Kompetenzen der Bürger sollen genutzt sowie nachhaltige Strukturen geschaffen werden, damit die älter werdenden Bürger möglichst lange selbstbestimmt und eigenverantwortlich in den eigenen Haushalten nach der selbst gewählten Lebensform in der Gemeinde leben können. "So viel Selbstständigkeit wie möglich und so viel Hilfe wie nötig" dient als Leitgedanke. Die Fragebögen dazu werden in der Woche nach Pfingsten an die Bevölkerung versendet.













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