29.03.2019 - 10:56 Uhr
FensterbachOberpfalz

Vorstand Bernhard Tschöpl sagt servus

Nach zwei Jahren als zweiter und fünf Jahren als erster Vorsitzender legt Bernhard Tschöpl aus familiären Gründen das Amt nieder. Er wird aber weiterhin "Rocking Hoot" mit Rat und Tat unterstützen.

Simone Schmid (re) und Bürgermeister Christian Ziegler (li) verabschiedeten Vorstand Bernhard Tschöpl.
von Heinrich Niebauer (NIB)Profil

Der Verein wird bis zu den regulären Neuwahlen im nächsten Jahr kommissarisch von der zweiten Vorsitzenden Simone Schmid geführt. Der Verein sei ihm eine Herzensangelegenheit, betonte Tschöpl bei der Bekanntgabe seines Rücktritts. Allerdings habe er aus familiären Gründen nicht mehr die Zeit, das Amt entsprechend führen zu können. 2014 hat er die Position des ersten Vorsitzenden zu einer Zeit übernommen, als es dem Verein finanziell und organisatorisch nicht gut ging. In finanzieller Hinsicht habe er sein Ziel erreicht. Leider konnte er sein zweites Ziel, Nachwuchs für den Verein zu gewinnen, nicht in dem erhofften Umfang verwirklichen. Insgesamt war seine Amtszeit sehr erfolgreich und er konnte eine gute Grundlage für seine Nachfolger schaffen, meinte er.

Die zweite Vorsitzende Simone Schmid ließ die Amtszeit des scheidenden Vorsitzenden Revue passieren. Er habe ein paar tolle Ideen entwickelt und konsequent umgesetzt. So stammte von ihm die Anregung zum Stodlfest, zur Rockweihnacht und zum Sommerfestival am Reitplatz. In seine Amtszeit fiel aber auch der Tod der zweiten Vorsitzenden Heike Liebeskind, der für den Verein einen großen Verlust bedeutete. Als Dank und symbolische Anerkennung seiner Leistung überreichte Schmid ihm ein Geschenk.

Schriftführer Peter Schrott übernahm den Rückblick auf das Vereinsjahr. Der Verein zählt nach sechs Neuzugängen und vier Austritten aktuell 94 Mitglieder. Es fanden neun Vorstandssitzungen statt. Der Verein war beim Gebet durch die Nacht und beim Jubiläum der JBK Fensterbach vertreten. Das Newcomer-Festival bot vier Bands eine tolle Gelegenheit, vor Publikum aufzutreten. Zur Vorbereitung auf das Sommerfestival fand wieder eine Ramadama-Aktion am Reitplatz statt. Die Rockweihnacht war auch wegen der Erlaubnis von Hans Gradl, dem neuen Eigentümer des "Gang", eine Bar in den Räumen des Gebäudes zu betreiben, ein toller Erfolg.

Kassier Stefan Flierl bestätigte der Versammlung in seinem Bericht, dass die Rockweihnacht finanziell weit erfolgreicher war als das Sommerfestival. Er bedankte sich auch bei den treuen Werbepartnern und Sponsoren, die die Veranstaltungen erst ermöglichten. Im Zusammenhang mit dem Sommerfestival informierte Tschöpl die Versammlung auch über die Einzelheiten der Differenzen über die Abrechnung mit den Pferdefreunden, die zwischenzeitlich einvernehmlich gelöst worden seien.

Schmid übernahm den Ausblick auf das Jahr 2019. Sie machte eine ganze Reihe von Vorschlägen, die auf unterschiedlich großes Interesse der Mitglieder stießen. Sicher ist die Teilnahme des Vereins am Gebet durch die Nacht und der 14. Dezember als Termin für die Rockweihnacht. Auch ein Newcomer-Festival soll wieder stattfinden. Allerdings wurde noch über den Veranstaltungsort und den Termin diskutiert.

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