06.08.2020 - 13:49 Uhr
FensterbachOberpfalz

An der Zweckverbandspitze alles beim Alten

Der Zweckverband zur Wasserversorgung Fensterbach und Schmidgaden wählt Christian Ziegler wieder zum Verbandsvorsitzenden. Sein Stellvertreter ist wie bisher Josef Deichl.

Auch in den nächsten sechs Jahren führt der Bürgermeister der Gemeinde Fensterbach, Christian Ziegler (links) den Wasserzweckverband Fensterbach-Schmidgaden. Ihm zur Seite steht der Bürgermeister der Gemeinde Schmidgaden, Josef Deichl.
von Richard AltmannProfil

Der Zweckverband zur Wasserversorgung Fensterbach und Schmidgaden wählt Christian Ziegler wieder zum Verbandsvorsitzenden. Sein Stellvertreter ist wie bisher Josef Deichl.

Bei der konstituierenden Sitzung in der Turnhalle der Grundschule Dürnsricht hatte der bisherige Vorsitzende des Zweckverbandes, der Fensterbacher Bürgermeister Christian Ziegler, sozusagen leichtes Spiel: Er war einziger Kandidat für das Amt des Zweckverbandsvorsitzenden. Für ihn wurde in der anschließenden Wahl denn auch einstimmig votiert. Zum Stellvertreter wurde ebenfalls der bisherige Amtsinhaber, der Bürgermeister der Gemeinde Schmidgaden, Josef Deichl, wiedergewählt.

Dem Rechnungsprüfungsausschuss gehören Harald Saffert, Florian Adam und Thomas Wilhelm (Vorsitzender) an.

Genehmigt wurde die Eilentscheidung des Verbandsvorsitzenden zur Regenerierung des Brunnen III. Der Jahresabschluss 2018 wurde vom Kämmerer, Thomas Rambach, vorgetragen. Es ergibt sich ein Jahresverlust von 87 908 Euro. Dieser wird auf die neue Rechnung vorgetragen.

Wasser ist kostbar

Fensterbach

Zu Beginn der Haushaltsberatungen sagte Kämmerer Rambach, dass der Wasserpreis neu kalkuliert werden muss. Über eine Erhöhung 2021 soll in einer Sitzung im November/Dezember entschieden werden. Außerdem muss über den Wasserabgabepreis an den Wassergast Trisching nachgedacht werden. Momentan erhält hier der Zweckverband 17 000 Euro. Von Seiten der Verbandsräte kam die Frage, wie der Zustand des Leitungsnetzes ist. Diesen bezeichnete der Wasserwart als gut. Rohrbrüche in den Vergangenheit gingen auf Hausanschlüsse zurück.

Man einige sich noch darauf, mit den neuen Verbandsräten eine Begehung der Anlagen des Wasserzweckverbandes zu machen. Die Bauwasserförderung soll auch künftig über die Wasseruhr laufen.

Hintergrund:

Der Haushalt

Der Haushalt für das Jahr 2020 schließt im Verwaltungshaushalt an Einnahmen und Ausgaben mit 637 400 Euro, im Vermögenshaushalt mit 751 300 Euro. Die größten Investitionen in diesem Jahr sind die Erweiterung und Erneuerung des Rohrnetzes, bedingt durch die Erschließung neuer Baugebiete mit 170 000 Euro, die Tiefbaumaßnahme zur Regenerierung des Brunnens III mit 55 000 Euro, sowie die Planung und Errichtung von Brunnen IV mit 350 000 Euro und der Umbau Hochbehälter und Wasserzählerschächte (Maschinen und Elektrotechnik) mit 110 000 Euro. Der Haushalt wurde einstimmig genehmigt.

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