07.10.2019 - 11:22 Uhr
FichtelbergOberpfalz

50 Lamborghinis zu Besuch in Fichtelberg

Der internationale Lamborghini-Club kam am Wochenende mit 50 Sportwagen zum Automobilmuseum in Fichtelberg. Die aufpolierten Autos ließen nicht nur das Herz der Fans höher schlagen.

von Gisela KuhbandnerProfil

Glanz, Stil, Eleganz, Dynamik. Und dann noch die Motorengeräusche - für "geschulte" Ohren die schönste Musik. Am Automuseum ist am Wochenende der internationale Lamborghini-Club mit über 50 Supersportwagen zu Besuch. Und angesichts dieser funkelnden Kostbarkeiten ging nicht nur den Fans das Herz auf. Und ein Gast strich sogar verstohlen einem knallgelben Wagen zärtlich über das Dach.

„Einen Lamborghini zu fahren ist pure Leidenschaft“, sagt ein Besitzer aus dem Bayreuther Umland mit glänzenden Augen. „Und wenn dich einmal dieses Virus gepackt hat, kriegst du es nicht mehr los. 2003 verliebte ich mich auf IAA in einen Gallardo“ erzählt er. Acht Jahre hab´ ich darauf gespart und mir dann meinen 500-PS-starken Traum erfüllt“. Immerhin bewegen sich die Kosten dieser Supersportwägen zwischen 180 000 bis 250.000 Euro.

Ein weiterer Besitzer schwärmt von einem „Aventador SV“ mit einem 6,5 Liter Motor und 750 PS, mit Flügeltüren und einem Tempo von 350 km/h – einem Coupe, von dem nur 600 Stück hergestellt wurden.

Sie heißen unter anderem Miura, Murciélago und Huracán. Das sind nicht nur Namen von Lamborghini-Modellen, sondern auch von bekannten Kampfstieren – die als besonders ausdauernd, beeindruckend und kämpferisch gelten.

Einen Lamborghini der Oberklasse auf der der Autobahn zu sehen, wäre schon ein ganz besonderer Glücksfall, war zu vernehmen.

Aber es ist schon atemberaubend, Adrenalin-Kick inklusive, mit einem dieser Super-Sportwägen dort mit einer Geschwindigkeit von 300 Kilometer Fahrzeuge zu überholen, ist ein jetzt noch Bei-, aber Lamborghini-Fahrer von morgen begeistert. Und Präsident Andreas Kitzerow samt seiner Mannschaft schwärmte vom örtlichen Automuseum so enthusiastisch, dass er nach einer Führung durch Chef Perry Eckert spontan das Programm änderte: Der Club kam nach dem Mittagessen in Wirsberg nochmal zurück nach Fichtelberg zum Besuch des weiteren Museums im Nageler Weg.

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