(gis). Die Heimat zu erforschen, zu fotografieren, zusammen mit Horst Pecher und Armin Hofmann drei Chroniken zu verfassen, zu imkern und zu tischlern: Das alles mit viel Herzblut und natürlich neben dem Beruf: Kaum zu glauben, dass das all diese anspruchsvollen Tätigkeiten in ein einziges Leben passen. Das ist aber längst noch nicht alles. Denn „meine größte Leidenschaft gehörte dem Bergsteigen“ erzählt Albert Lichtblau, der vor wenigen Tagen seinen 80. Geburtstag feierte. „Und das waren nicht nur kleine Hügel“ schmunzelt der Jubilar: „Das waren mehrere Dreitausender, der Montblanc, der Großvenediger beispielsweise oder Klettern im Benta-Gebirge“ sagt er und weiß natürlich die eine oder andere spannende Geschichte dazu zu erzählen.
Die Ausrüstung, die er zuhause aufgehoben hat, war denkbar einfach und nicht mit modernem Equipment zu vergleichen. Die Erfahrungen im Bergsteigen kamen ihm auch zugute, als er im Mai 1971 – zusammen mit Armin Hofmann, Manfred Reichenberger (verst.) und Anton Specht (verst.), die ebenfalls Kenntnisse darin besaßen – mit viel Mut und Mühen erstmals in den Gleißinger Fels einstieg, die alten Bergwerkstollen erforschte, und eine Zeit wieder entdeckte, die nur eine verschwommene Erinnerung hinterlassen hatte. Ohne dieses Forschungsteam würde es wohl das heutige Besucherbergwerk gar nicht geben.
Geboren ist Albert Lichtblau in Niedergrund im Altvatergebirge, kam 1946 nach Fichtelberg, ist ausgebildeter Glasgraveur, schulte zum Schlosser bei der Firma Rosenthal um, war später Abteilungsleiter.
Zu seinem Ehrentag gratulierten ihm – neben seiner Familie (Tochter, Sohn, vier Enkel, Ehefrau Hilde verstarb 1992) Bürgermeister Georg Ritter, Pfarrer Ferdinand Weinberger, Diakon Rudolf Hoffmann, Nachbarn und Freunde. Auch die Bergwacht, der FGV, der Imkerverein und der Trachtenverein überbrachten ihrem langjährigen Mitglied alle guten Wünsche.













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