Nach sieben Jahren Pause will der Arbeitskreis für Touristik diese Tradition nun wieder beleben. Vor allem, wie Vorsitzender Alfons Klingel sagt, um das alte Handwerk, die Köhlerei, im Fichtelgebirge auch für nachwachsende Generationen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. "Es waren immer auch Schulklassen da", sagt er. "Und die Kinder haben den Köhlern gerne über die Schultern geschaut und zugehört, wenn sie von ihrer Arbeit und von früher erzählten."
Doch vor drei Jahren war der Windschutz - lange aufgestapeltes Holz, das nach dem Verfaulen als guter Untergrund für Hecken und Büsche gedacht war - entfernt worden.
Nun hat Gemeinderat Alfons Klingel in der jüngsten Sitzung des Gremiums den Antrag gestellt, diesen Schutz wieder aufzubauen, da es unmöglich sei, bei Wind einen Meiler zu schüren. Er stieß auf offene Ohren: Alle Räte stimmten dafür, den "Zaun" in seiner ursprünglichen Länge von 45 Metern wieder zu errichten.
Gemeinderat und Förster Bernhard Kraus (FW) will sich beim örtlichen Forstbetrieb um das passende Holz kümmern. Er hat auch schon Vorschläge für eine ansprechende Gestaltung parat.
"Sobald der Schutz steht und wir genügend Personal zur Verfügung haben - daran mangelte es in den vergangenen Jahren - werden wir mit den arbeitsintensiven Vorbereitungen beginnen", sagt Alfons Klingel auf Anfrage und informiert: "Ob unser Vorhaben aber heuer noch klappt, wissen wir nicht, sind aber zuversichtlich."
Im weiteren Verlauf der Gemeinderatsitzung befassten sich die Räte mit zwei Anträgen, die in der vergangenen Bürgerversammlung gestellt wurden: In einem Antrag ging es um eine Zukunftswerkstatt für Fichtelberg, im anderen um eine Forderung für die Aufstellung eines Rahmenplans für die Gemeinde.
Zweiter Bürgermeister Karlheinz Glaser, der seit längerem den erkrankten Rathauschef vertritt, informierte dazu, dass ein aus dem Jahr 2013 bestehendes Konzept wieder aufgegriffen und eng mit der Ortsentwicklungsgruppe (wir berichteten) und den Bürgern zusammengearbeitet werden soll.













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