Fichtelberg
06.08.2026 - 11:17 Uhr

Rettungstreffpunkte im Fichtelgebirge: Sicherheit im Wald

Die Bayerischen Staatsforsten überprüfen die Rettungstreffpunkte im Fichtelgebirge. Diese sollen im Notfall schnelle Hilfe ermöglichen.

Miriam Sperber, Försterin bei den Bayerischen Staatsforsten, kontrolliert mit Praktikant Luis Sticht einen Rettungstreffpunkt bei Mehlmeisel. Bild: Bayerische Staatsforsten
Miriam Sperber, Försterin bei den Bayerischen Staatsforsten, kontrolliert mit Praktikant Luis Sticht einen Rettungstreffpunkt bei Mehlmeisel.

Die Bayerischen Staatsforsten haben mit der Überprüfung der Rettungstreffpunkte im Fichtelgebirge begonnen. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass Rettungskräfte im Notfall schnell und zielgenau helfen können. Die eindeutig gekennzeichneten Anlaufstellen ermöglichen eine schnelle Orientierung im Gelände und können entscheidend dazu beitragen, Menschenleben zu retten, wie der Forstbetrieb Fichtelberg mitteilt.

Schnelle Hilfe im Notfall

Rettungstreffpunkte sind klar definierte und nummerierte Anfahrtsstellen, die sich meist an gut erreichbaren Waldzufahrten oder markanten Punkten im Gelände befinden. Jedes Schild trägt eine eindeutige Kennung aus Buchstaben und Zahlen. Wird bei einem Notruf über die 112 diese Kennung an die zuständige Integrierte Leitstelle weitergegeben, können Rettungsdienst und Feuerwehr diesen Treffpunkt ohne Umwege ansteuern.

Die Försterinnen und Förster der Bayerischen Staatsforsten überprüfen derzeit die Beschilderung im gesamten Staatswald. Bei einer Kontrolle in der Nähe von Mehlmeisel begutachten Försterin Miriam Sperber und Praktikant Luis Sticht die Beschilderung eines Rettungstreffpunktes. Dabei kontrollieren sie, ob die Kennung noch eindeutig lesbar ist und der Treffpunkt im Ernstfall problemlos gefunden werden kann. Das Ergebnis erfassen sie in einer Smartphone-App.

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