19.06.2019 - 16:14 Uhr
FichtelbergOberpfalz

Am See wummern die Boxen

Das Naturraum-Festival war keine Eintagsfliege. In einigen Wochen gibt es eine Neuauflage des Events. Es gibt dafür noch viel zu tun. Trotzdem blicken die Organisatoren dem Ereignis ganz entspannt entgegen.

Ein schöner Nebeneffekt des Open Air ist der attraktiv gestaltete Sandstrand am Fichtelsee, der gerne angenommen wird.
von Gisela KuhbandnerProfil
Sebastian Voit sieht dem Event dank des engagierten Teams „ganz entspannt“ entgegen.

"Fichtelberg soll wie Phönix aus der Asche steigen." Mit diesen Worten hatte ein Team um JU-Ortsvorsitzenden Sebastian Voit das ersten Naturraum-Open-Air am Fichtelsee im vergangenen Jahr angekündigt. Nicht ganz zu Unrecht, wie über 2500 Besucher bewiesen. Die Gäste schwelgten in Superlativen und kommentierten das Event mit Attributen wie "grandios" und "gigantisch". Das Open Air war eine prima Werbung für die Gemeinde - ganz im Sinne der Veranstalter.

Zeichen setzen

Feiern, ein lautstarkes, buntes Zeichen setzen für die Ochsenkopfgemeinden und deren Veranstaltungskalender, um sie (noch) bekannter zu machen - und Gutes tun: Das hatten sich die Organisatoren mit Ideengeber Sebastian Voit auf ihre Fahnen geschrieben. Und das soll auch so bleiben. Am Samstag, 20. Juli, ab 12 Uhr steigt nun das zweite Naturraum-Open-Air am Fichtelsee unter dem Motto "Natur - Gesundheit - Tradition - Modern". "Seit Januar laufen bereits die Planungen", sagt Sebastian Voit, der dem Event dank des engagierten Teams "ganz entspannt" entgegensieht". Das Sicherheitskonzept steht bereits. 26 Buden und Infostände aus Fichtelberg und Umgebung sowie zwei Food-Trucks werden sich auf der Teerfläche präsentieren und anbieten, was das Herz begehrt: von süß bis deftig. Es gibt Regionales, Bio-, vegetarische und vegane Kost. Regionale Künstler und Kunsthandwerker werden ihre Werke vorstellen.

Auch Yoga im Angebot

Wer Lust hat, kann zu jeder vollen Stunde mitmachen beim Yoga, bei Kräuter- oder Abendwanderungen und vielem mehr. Vertreten sind unter anderem auch örtliche Museen und der Wildpark Mehlmeisel.

Von 12 Uhr bis 1 Uhr früh gibt es - bei steigender Lautstärke - heiße Rhythmen mit Electro-, Techno- und Housemusic mit bekannten DJs wie dem Berliner Andreas Henneberg und "Roumex", die ihre Musik live mit klassischen Instrumenten wie Geige oder Gitarre verbinden. Sebastian Voit und sein Team wünschen sich wieder "ein Fest für Jung und Alt, das von sich reden macht - weit über die Region hinaus". Der Eintritt ist frei.

Die erste Auflage hatte übrigens ein schönes Nachspiel. So durften sich die Jugendfeuerwehr Fichtelberg über 200 Euro, die Jugend-Wasserwacht über 200 Euro, der örtliche Bauhof über 100 Euro und die Grundschüler von Fichtelberg und Mehlmeisel "über eine coole Aktion", nämlich einen vom Naturraum-Team organisierten "Tag in der Natur" im Wildpark aus dem Spendentopf des Festivals freuen. 150 Euro für Essen und Getränke übernahmen die Festival-Organisatoren nach eigener Auskunft. Möglich sei dies gewesen, weil viele Vereine erfolgreich mit eingebunden waren.

Vor dem Mega-Ereignis hatten Sebastian Voit und sein Team mit Sebastian Braun, Sebastian Kaulfuß, Alexander Voit, Hannes Leeb, Fabian Prokisch und Fabian Heinle zusammen mit dem Hotel am Fichtelsee einen idyllischen Sandplatz gestaltet, der vor allem von jungen Familien überaus gut angenommen wird.

Die Männer haben heuer wieder neuen Sand aufgeschüttet und kümmern sich weiterhin um den Bade- und Strandplatz.

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