Die Corona-Pandemie hat alle Pläne der Soldatenkameradschaft für den 24. April zunichte gemacht. Vorsitzender Hans Eismann hatte zuletzt in der Jahreshauptversammlung im 16. Februar auf das denkwürdige Jubiläum hingewiesen und von einer beispielhaften Fortsetzung der Tradition gesprochen. Zustimmung erhielt er durch Bürgermeister Günter Stich, die Ehrenmitglieder Fred Lehner und Werner Stich. Kreisvorsitzenden Heinrich Scheidler hatte in seinem Grußwort herausgestellt, dass die Flosser Kameradschaft die älteste im Kreisverband Weiden/Neustadt sei. Ihr die Ehre bei den Feierlichkeiten zu erweisen und dabei zu sein, sei Verpflichtung.
Freitag, 24. April, sollte das Jubiläum begangen werden. Nach einem Totengedenken am Kriegerdenkmal mit anschließendem Einzug in die evangelische Kirche St. Johannes Baptista zum ökumenischen Festgottesdienst sollte in der Mehrzweckhalle ein geselliger Festkommers mit der Flossenbürger Blaskapell’n über die Bühne gehen.
Die derzeit 90 Mitglieder zählende Kameradschaft muss nun auf ihr Fest verzichten. Vorsitzender Hans Eismann hat damit kein Problem. Seine Meinung, dass die Gesundheit vor Festen und Feiern absoluten Vorrang habe, wird von allen Verantwortlichen uneingeschränkt geteilt. Das Vereinsjubiläum soll in jedem Fall im kommenden Jahr nachgeholt werden. Es wäre das einzige Vereinsjubiläum in diesem Jahr im Markt gewesen.



















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.