(le) In dem Gotteshaus wurde sie am 4. Juni 1955 getauft, empfing die Kommunion empfangen hat und wurde 1967 gefirmt. Die von Pfarrer Max Früchtl angeregte, festliche Eucharistiefeier war nicht nur für die Missionarin ein Festtag. Viele Gläubige fanden den Weg zum Gotteshaus und anschließend ins Pfarrheim St. Josef, um mit der Franziskanerin zu feiern und ein Dankeschön zu sagen.
Der Kirchenchor unter Leitung von Florian Löw, er wurde von den Soloviolinen Willibald Wirth und Reinhold Maß unterstützt, brachte die "Missa brevis a tre" von Johann Michael Haydn zur Ausführung. Bei der Kommunion glänzten Streicher und Orgel mit dem Stück "Besinnung" von Reinhold Maß. Der Chor erfreute mit "Santo, santo, santo" und zum Abschluss mit "Gott mag Segnen" von Rodney Bambrick. Spontaner Applaus der Gläubigen war zu hören, während die Jubilarin übergroße Freude zeigte und Chorleiter Florian Löw, der Chorgemeinschaft und den Solisten ein herzliches und tief empfundenes Vergelt's Gott auf die Chorempore zurief.
Einmal mehr ließ es sich Pater Leo, nicht nehmen, bei solch festlichen Anlässen seine Heimatpfarrei zu besuchen. Mit Pfarrer Max Früchtl feierte er als Zelebrant das Messopfer.
In seiner von Herzen kommenden Predigt, die mit den Glück- und Segenswünschen der ganzen Pfarrgemeinde verbunden waren, stellte Pfarrer Früchtl heraus, dass es eine Gnade sei, Schwester Ellen haben zu dürfen. Er sprach von Freude, Segen und Dankbarkeit. "Sie haben das Caritas aufs Kreuz geschrieben und zeigen damit Liebe in Fülle und Fülle." Der Pfarrer blätterte die Eintragungen des großen Buches der Pfarrei auf und hielt die einzelnen Daten der Jubilarin, die nunmehr auf ein 40-jähriges Ordensleben in Liebe, Treue und Hingabe zu Gott, Opfer und Einsatz zurückblicken könne. Das alles trage große Frucht, führe zur Bewunderung, Anerkennung und Dankbarkeit. Zu Schwester Ellen gewandt sagte Pfarrer Früchtl, dass sie den Ruf Gottes erfahren habe. "Der Herr braucht dich." Ihre Berufung als Missionarin sei ein Leben in Gnade, das unzähligen Menschen Glück, Freude und Segen gebracht habe und bringe, ganz im Sinne des Wahlspruches der Mallersdorfer Schwestern, von wo sie herkomme: "Die Liebe Christi drängt uns."
Die sichtlich gerührte Franziskanerin durfte am Ende der Eucharistiefeier noch weitere Glück- und Segenswünsche entgegennehmen. Kirchenpfleger Josef Rosner und der Sprecher des Pfarrgemeinderates, Stefan Kreiner, brachten einen Scheck von 3000 Euro und Präsente, darunter auch die "Flosser Kroua" mit. Dass Schwester Ellen schon mit 16 Jahren sich für den Dienst Gottes entschieden habe, zeichne sie in hohem Maße aus. Sie helfe Armen und Kranken. " Wir sind stolz auf unsere Schwester Ellen."
Das unterstrich auch Bürgermeister Günter Stich bei seiner Gratulation und fügte hinzu, dass das Wirken von Schwester Ellen höchste Anerkennung verdiene. "Du bist ein Segen", sagte die Vorsitzende des Frauenbundes, Christina Schaller .
Floß
13.07.2018 - 13:53 Uhr
40 Jahre im Dienst des Herrn
von Fred Lehner

Viele Gratulanten beglückwünschen Schwester Ellen (Dritte von rechts) zur 40-jährigen Professjubiläum. Von links: Stefan Kreiner, Sprecher des Pfarrgemeinderates, Bürgermeister Günter Stich, Kirchenpfleger Josef Rosner, Pfarrer Max Früchtl, Frauenbundvorsitzende Christina Schaller und Pater Leo Beck.
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