Floß
26.03.2019 - 11:25 Uhr

Abschussplan bleibt konstant

Sowohl Wildschweinschäden als auch der zunehmende Wildverbiss sind im vergangenen Jahr beherrschende Themen für den Vorstand der Jagdgenossenschaft Schlattein und die Jägergemeinschaft Wildenau. Auf Wiesen gibt es erhebliche Schäden.

Darüber berichtete Jagdvorsteher Markus Schieder aus Ellenbach in der Mitgliederversammlung im Gasthaus „Weißes Rößl“. Er anerkannte, dass alle Betroffenen auf Wildschadenersatz verzichteten und eine interne Regelung zwischen betroffenen Landwirten und Jägergemeinschaft fanden. Das zeichne Jagdgenossen und Jägergemeinschaft aus.

Markus Schieder hatte seine Berufskollegen gebeten, vor der Maisansaat in Absprache mit den Jagdpächtern e Schussschneisen anzulegen. „Im Einzelfall empfiehlt es sich, mit dem Landwirtschaftsamt Weiden in Verbindung zu treten, damit nicht Konflikte mit anderen staatlichen Förderungen auftreten.“

Auf die Erhöhung des Abschussplanes von derzeit 57 Stück Rehwild verzichteten alle Jagdgenossen auch in drei Jahren. Das geschah bereits in der Periode 2016/2018. Schieder bat alle Jagdgenossen, Flächenänderungen dem Vorstand mitzuteilen, damit der Jagdkataster auf den neuesten Stand gebracht werden könne. Lob gab es für die Jägergemeinschaft Wildenau für ausgezeichnete Hege und Pflege des Schlatteiner Reviers und für das Essen. Schieder: „Die vertrauensvolle Zusammenarbeit im Jagdvorstand könnte nicht besser sein.“

Mitpächter Josef Wittmann berichtete, dass 16 Schwarzkittel erlegt wurden. Erfüllt wurde der Abschlussplan mit 6 Böcken, 6 Geisen und 7 Kitzen. Erlegt wurden außerdem 3 Sika-Hirsche, 1 Rotwild-Spießer, 12 Füchse, 3 Elstern, 5 Rabenkrähen und 2 Eichelhäher. Bei Problemen, rede man darüber, sagte er zum guten Enivernehmen. Wittmann bat die Jagdgenossen, vor der ersten Mahd im Mai die Jäger wegen der Schonung junger Kitze zu verständigen.

Der Jagdpachtschilling wird aufgeteilt auf die Orte Schlattein, Ellenbach, Kalmreuth und Geiermühle ausgezahlt. Das geschieht bis 20. April bei Kassenführer Manfred Venzl. Für einen Landfrauentag gibt es einen Zuschuss von 35 Euro und die Familienangehörigen der Jagdgenossen bekommen für das Kaffeekränzchen 5 Euro pro Person.

Neuwahlen:

Jagdvorsteher Markus Schieder (Ellenbach), Stellvertreter Robert Kreiner (Schlattein), Kassenführer Manfred Venzl (Kalmreuth), Schriftführer Norbert Schönberger (Kalmreuth), Beisitzer Martin Lang und Hermann Schätzler als Nachfolger von Norbert Schönberger (beide Schlattein), Rechnungsprüfer Robert Lindner (Schlattein) und Josef Stangl (Ellenbach). (le)

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