16.08.2019 - 10:30 Uhr
FlossOberpfalz

Zur Besinnung kommen

Ruhe finden auf Flosser Wegen – der Besinnungsweg „Findling“ soll helfen, wieder zu sich zu finden. Der Sinn des Pfades ist, die Natur, die Kunst und den Menschen in Einklang zu bringen. Ein Kunststück, das den Machern gelungen ist.

Auf Vermittlung von Markus Staschewski (links) stellen die Planer Katrin Hartisch (rechts) und Herbert Hofberger (Dritter von links) den internen Projektabschluss des Findlingsweges vor. Zweiter Bürgermeister Oliver Mutterer (Dritter von rechts), Mitglieder des Marktrates, Angehörige der Beratungsgruppe und Vertreter der Verwaltung und des Bauhofes ließen sich bei der Begehung vom Flair des Weges überzeugen.
von Harald MeierhöferProfil

Es waren Flosser Bürger, die die Idee zu einem Besinnungsweg in der schönen Natur rund um ihre Heimat hatten. Vorschläge wurden gemacht, Gedanken gesammelt und nach und nach in der Beratungsgruppe „Sonderprojekte – Zukunft Floß“ konkretisiert. Für die Detailplanung und Realisierung wurde in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald, das Planungsbüro Hofberger und Hartisch aus Fürth beauftragt.

Die Geologie der Region mit ihren beeindruckenden Steingestalten in der Flur, vor allem im Naturschutzgebiet Doost, gab den Ausschlag zur Namensgebung des Pfades. „Der Findling“ wurde zum Synonym eines Weges, der helfen soll, zu sich selbst zu finden und in sich zu hören.

Markus Staschewski, Leiter der Beratungsgruppe "Sonderprojekte" des Marktgemeinderates, hat auf Anregung des Planungsbüros, alle am Entstehungsprozess des Projektes Beteiligten zu einem internen Projektabschluss in Form einer Begehung der Stationen eingeladen. Die Vertreter des Planungsbüro dankten allen Beteiligten und hoben die gute Zusammenarbeit und Kommunikation hervor, die es ermöglicht hätten, dieses Projekt ohne größere Schwierigkeiten, zu einem gelungenen Abschluss zu führen.

Die Teilnehmer nahmen alle Stationen des Besinnungsweges vor Ort in Augenschein. Dabei wurden Entstehungsprozesse reflektiert und Entwicklungen sowie Änderungen erläutert. Inzwischen sind alle Stationen mit den dazugehörigen Infotafeln, die auf großen Steinblöcken montiert sind, fertiggestellt. Wenige Accessoires wurden erst in den letzten Tagen angeliefert und werden noch von den Bauhofmitarbeitern zeitnah an den entsprechenden Stationen installiert.

Zufrieden zeigte man sich über die Ausfertigungen und Gestaltungen der zwölf Besinnungsstationen, die historische, geschichtliche, literarische Elemente sowie die Sagen des Doostes thematisieren. „Mit diesem Weg ist ein Vorzeigeobjekt mit Alleinstellungscharakter gefördert durch den Naturpark geschaffen worden. Er bringt zum einen eine touristische Aufwertung für den Markt Floß mit sich, zum anderen den Einheimischen die Möglichkeit, ihr Flosser Land aus neuen Perspektiven und Blickwinkeln zu betrachten“, sagte Staschewski.

Nach endgültiger Fertigstellung wird der Besinnungsweg im Herbst dieses Jahres offiziell eingeweiht. Eine Broschüre, die zum Weg erstellt wird, erscheint zeitnah.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.