Im Zeichen der Erinnerung an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft stand in Floß die Gedenkfeier am Vorabend des Volkstrauertages. Die Reservistenkameradschaft aus Flossenbürg hielt die Ehrenwache am Kriegerdenkmal. Unter Vorantritt der Flossenbürger Blaskapell’n waren zuvor Fahnenabordnungen der Vereine zum Kriegerdenkmal gezogen. Stabsfeldwebel a. D. und Vorsitzender der Soldatenkameradschaft 1870, Hans Eismann, bezeichnete es als Mahnmal für den Frieden und Lernort der Geschichte.
Bürgermeister Robert Lindner sagte: „Wir dürfen nicht zulassen, dass eines Tages unsere Kinder oder Enkel sterben müssen, nur weil wir uns nicht zu früh und nicht entschieden genug um den Ausgleich bemüht, weil wir uns Hetzern und Rassisten nicht in den Weg gestellt haben.“
Die Fürbitten und das Vater unser sprachen die beiden Ortsgeistlichen, Pfarrer Max Früchtl und Pfarrer Wilfried Römischer. Unter Trommelwirbel legten die Mitglieder der Sozialverbände und Bürgermeister Robert Lindner Kränze am Ehrenmal nieder.













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