Floß
15.12.2021 - 10:25 Uhr

Floß trauert um früheren Kämmerer Hans Würner

Eine große Trauergemeinde gab dem früheren Kämmerer des Marktes, Hans Würner, am Dienstag im evangelischen Friedhof das letzte Geleit. Bild: le
Eine große Trauergemeinde gab dem früheren Kämmerer des Marktes, Hans Würner, am Dienstag im evangelischen Friedhof das letzte Geleit.

Der frühere Kämmerer des Marktes, Hans Würner, ist kurz vor seinem 70. Geburtstag gestorben. An der Aufbauphase der Kommune nach 1972 war Würner

während der Amtszeit des früheren Bürgermeisters Fred Lehner maßgeblich mit beteiligt und erwarb sich dadurch größte Verdienste.

Hans Würner wurde am 24. Februar 1952 in Schönbrunn als Sohn der Landwirtseheleute Erich und Frieda Würner, geborene Bock, geboren, wuchs im Würner-Hof in Schlattein auf und wurde durch den überraschenden Unfalltod seines Vaters mit zwei Jahren Halbwaise. Nach dem Besuch der Flosser Volksschule ging er in die landwirtschaftliche, später in die kaufmännische Lehre und begann bei der Baywa Weiden und Floß seine Berufslaufbahn als kaufmännischer Angestellter.

Bereits am 1. April 1974 wurde er in den Verwaltungsdienst des Marktes eingestellt. Nach dem Ausscheiden von Kämmerer Karl Jung übernahm Würner 1997 dessen Stellung in der Finanzverwaltung. Hans Würner kannte Land und Leute. Ihm lag das Miteinander und Zusammenwachsen von Markt und Land nach der freiwilligen Eingliederung der Flosser Landgemeinden in den Markt Floß 1972 besonders am Herzen. Der Verwaltungsfachmann war durch sein freundliches Wesen beliebt und geschätzt. Im August 2012 schied er aus dem Gemeindedienst aus. Mit seiner Frau Rita führte Würner über 45 Jahre im Wohnhaus am Kalmreuther Weg ein glückliches Familienleben. Dazu gehörte auch Sohn Stefan mit Familie.

Im Trauergottesdienst am Dienstag in der evangelischen Pfarrkirche St. Johannes Baptista zündete Pfarrer Wilfried Römischer ein Licht der Hoffnung an der Osterkerze an und blickte auf den Lebensweg Würners. Die musikalische Gestaltung der Trauerfeier übernahmen Kantor Andreas Kunz (Orgel) und der kleine Kirchenchor. Im evangelischen Friedhof fand unter großer Anteilnahme der Bevölkerung die Beisetzung statt.

 
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