03.07.2020 - 11:52 Uhr
FlossOberpfalz

Ein Flosser Storchenküken überlebt nicht

Ein Storchenpärchen auf dem Mast bei der Tiefbaufirma Gollwitzer zieht zwei der ursprünglich drei Küken groß. Und der Nachwuchs entwickelt sich prächtig. Nur einen kleinen Wermutstropfen gibt es.

Ein Flosser Storchen-Junges hat leider nicht überlebt, dafür entwickeln sich die anderen beiden, hier beschützt von ihrem Vater, richtig prächtig. Bild: lst
von Autor LSTProfil

Andrea Gollwitzer, Geschäftsleiterin der Spezialbaufirma, die sich rührend um das wieder in Floß angesiedelte Storchenpaar kümmert, sieht es mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Es ist zwar traurig, dass eines der drei Küken nicht überlebt hat. Aber dafür entwickeln sich die anderen beiden umso prächtiger.“

Knapp vier Wochen ist es her, dass am 2. Juni – etwas länger, als es in anderen Orten in der Region gedauert hatte – die Gewissheit herrschte, dass sich nach einer Brutzeit von rund einem Monat drei Küken im Nest befinden. Die beiden Altvögel waren nach einer Jahrzehnte langen Abwesenheit am Gründonnerstag in die Marktgemeinde zurückgekommen. „Hoffentlich überleben alle drei Jungen“, so bangte Anfang Juni Andrea Gollwitzer.

Allerdings machte die zuletzt zum Teil regnerische und kältere Witterung diesem Wunsch einen kleinen Strich durch die Rechnung. „Vor knapp eineinhalb Wochen hat das Storchen-Paar etwas Größeres aus seinem Nest geworfen“, erzählt sie. „Wir hatten zwar gehofft, dass alle drei Küken großgezogen werden, aber die Umstände passten einfach nicht.“

Aber immerhin haben zwei Jungvögel überlebt und entwickeln sich prächtig. Aus dem anfänglichen grauen Flaum ist inzwischen ein fast weißes Federkleid geworden. An den Flügeln der beiden Jungen sind bereits die für Störche typischen schwarzen Randfedern zu erkennen. Und für ihr Alter sind die beiden gut genährt. „Die sind sogar richtig pumpert“, scherzt Andrea Gollwitzer.

Während des ersten Lebensmonats werden die Jungvögel nun weiter ständig von einem Elternteil bewacht. „Nach etwa zwei Monaten werden die Nesthocker flügge, werden aber noch weitere zwei bis drei Wochen von den Eltern mit Nahrung versorgt. Nach etwa zweieinhalb Monaten sind die jungen Weißstörche dann selbständig“, freut sich Andrea Gollwitzer.

In Luhe-Wildenau gibt es eine noch größere Storchenfamilie:

Luhe-Wildenau
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