26.02.2020 - 13:14 Uhr
FlossOberpfalz

Für Familien: FDP und Unabhängige Bürger stellen Wahlprogramm für Floß vor

Unter dem Motto „Mehr für unser Floß!“ haben die FDP und Unabhängigen Bürger im Bärnstüberl in Würzelbrunn ihr Wahlprogramm vorgestellt.

Die Plätze im Würzelbrunner Bärnstüberl waren restlos belegt.
von Externer BeitragProfil

„Viele unserer Denkanstöße, unserer Anträge und unserer Entscheidungen werden von uns hinsichtlich Kinder und jungen Familien analysiert“, erklärte zweiter Bürgermeister Oliver Mutterer die Ansatzpunkte der FDP und Unabhängigen Bürger (FDP/UB). Das oberste Ziel einer Kommune sei, die Einwohnerzahl und die vorhandene Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Noch besser wäre es, diese zu steigern um die gemeinschaftlichen Einrichtungen auszubauen. Dazu müsse man wissen, warum ein junger Mensch in der Heimat bleibt oder im schlechten Fall weggeht. „Machen wir es unseren Kindern, Jugendlichen und Familien so schön und so nützlich wie möglich, muss unsere Prämisse sein“, so Mutterer. Nur so habe ein Ort die Chance langfristig als Kleinzentrum zu überleben. Automatisch wird dadurch die Infrastruktur gestärkt.

Nicht nur die langjährige Spielplatz-Offensive oder der Antrag über ein Jugendgremium spielen hier eine Rolle, sondern auch qualitativ hochwertige Arbeitsplätze vor Ort, adäquate und bezahlbare Wohnungen, Bauplätze, Digitalisierung und Datenautobahn, schöne Dörfer und ein schöner Markt, von der dringend notwendigen Sanierung der Schule und von funktionierenden Kindergärten und Tagesstätten ganz abgesehen.

Zur lange geplanten und endlos erscheinenden Schulsanierung und die dadurch entstandenen Kosten sagte der zweite Bürgermeister: „Man kann nicht sagen, dass niemand von uns Markträten Schuld hat. Im Gegenteil! Jeder hat eine Teilschuld. Und wenn es nur durch das Heben der Hand und somit durch das Abstimmungsverhalten ist.“ Aber wo Menschen arbeiten, passierten auch Fehler. Jetzt gelte es, die nächsten Berechnungen abzuwarten und dann das Projekt mit höchster Priorität durchzuziehen.

„Papa soll morgens auf einer ordentlichen Straße in die Arbeit kommen und Mama darf sich nicht den ganzen Tag Gedanken machen, wie die nächste Wasserrechnung zu bezahlen ist.“ Dies seien Beispiele herkömmlicher Pflichtaufgaben des Marktes, die ebenso wichtig für das Familienglück sind: Straßeninstandhaltung, Verkehrsberuhigung, Wasser und Abwasser sowie allgemein wirtschaftliches Arbeiten des Marktes.

Alles spielt für die Zukunft als Kleinzentrum eine Rolle. Man wolle die Brunnen Gösen halten, da die derzeitige Einschätzung der Kosten eine Milchmädchenrechnung für den Wasserpreis sei und auch mehr Unabhängigkeit garantiere. Eine Tagespflege-Einrichtung stehe auf der Wunschliste aller Fraktion. Diese Planungen müsse man unbedingt miteinander verfeinern und umsetzen.

Zur Wohnungsnot verwies Mutterer auf den Antrag der FDP/UB aus 2018, das Podewils-Haus mit Wohnungen für Jung und Alt zu sanieren.

Die Nachfrage aus dem Publikum des voll besetzten Bärnstüberls zur Mehrzweckhalle und Sporttrakt beantwortete der Bürgermeister-Kandidat wie folgt: „Wir möchten weder einen Abriss noch eine überzogene Sanierung in Höhe von 3,2 Millionen. Das Geld würde uns woanders fehlen. Wir möchten eine kostensparende und schrittweise Durchführung von Reparaturen und Maßnahmen mit Eigenleistungen zum Erhalt der Halle und des Sportgebäudes. Die Substanz ist es wert.“ Die Halle sei wie die Flosser Kirwa ein Alleinstellungsmerkmal, welches gehalten werden müsse.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.