Bürgermeister Günter Stich war sichtlich angetan von der Mitteilung der Bayerischen Bibliotheksstatistik, dass Floß im Vergleich der Ausleihzahlen bayernweit mehr als deutlich über dem Schnitt liegt. Es sei herausragend, dass durch das Engagement der Ehrenamtlichen die Quote im Jahr 2018 um ganze 82 Prozent gesteigert werden konnte.
Die Fraktion der FDP/UB griff die Raserei in Floß mit einem Antrag auf. Gefordert wird die Anbringung von fest installierten Geschwindigkeitsanzeigen an den Einfallstraßen. Ein „Smiley“ soll es dabei richten. Die Beratung im Bauausschuss hatte folgendes Ergebnis: Bei sechs Zufahrtsstraßen werden drei Geräte aufgestellt. Es werden aber weitere Hülsen befestigt, die ein Umsetzen ermöglichen. Für den Antragsteller sah zweiter Bürgermeister Oliver Mutterer vor allem das Versetzen positiv. Einstimmig wurde die Anschaffung von DataCollect genehmigt.
Rettungsschere altersschwach
Die Feuerwehr hat eine Rettungsschere, die mittlerweile 30 Jahre alt ist und nicht mehr der Sicherheitsausstattung entspricht. Bürgermeister Stich stellte die Anschaffung einer neuen Rettungsschere „Lukas S799“ für 4800 Euro (bei einer Förderung mit 2100 Euro) zur Abstimmung. Keiner der Räte stimmte dagegen.
Ebenso ging der der Flächennutzungs- und Bebauungsplan für das Sondergebiet Photovoltaikanlage in Schönbrunn. ISEK (Integriertes Städtebauentwicklungskonzept) einstimmig über die Bühne. Das Zukunftsprojekt geht nach langer Vorarbeit am 25. Juli in der Marktratssitzung in die entscheidende Phase. Der Bürgermeister erläuterte, dass es einmal um die Festlegung des Sanierungsgebietes „Historischer Marktkern“ geht und zudem auch über die Beschlussfassung über die begleitenden Maßnahmen. Man hat in langen mit den Städteplanern Leuninger & Michler viel abgestimmt, wonach das Sanierungsgebiet in seinem Bezug auf die bauliche Entwicklung um 1900 begrenzt werden soll. Regierungsbaumeisterin Annegret Michler ist dabei in das gesamte Verfahren involviert und positiv eingestellt.
Klares Umfrage-Ergebnis
Stich stellte die 100prozentige Zustimmung der Flosser bei einer Umfrage heraus. "Wir haben uns lange abgestimmt, sind uns einig und gehen nun in einen entscheidenden Schritt", so Stich. Dem schlossen sich auch die Fraktionen an. Für die CSU/FL signalisierte Armin Betz Zustimmung. Es sei die Aufgabe aller, das wunderschöne Ensemble zu schützen und auch wiederherzustellen. Bei der Neufassung der Richtlinien geht es auch um „Bares“ für die Bürger.
Für Robert Lindner (SPD) war die Anerkennung der Bürger entscheidend. Die Abrundung des Fördergebietes dazu nachvollziehbar. Mutterer (FDP/UB) zeigte sich gespannt, welche Ideen im Raum stehen werden. Die Fraktionen haben genug Vorschläge gemacht. Er sei optimistisch, dass die Förderhöhen ein Zugpferd für private Hausbesitzer werden.














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