19.02.2020 - 11:24 Uhr
FlossOberpfalz

Sanierung und Eigenleistung als erste Wahl

Was liegt alles im Argen und was müsste dringend saniert werden? 80 Interessenten besichtigen unter diesem Blickwinkel mit zweitem Bürgermeister Oliver Mutterer die Flosser Mehrzweckhalle und den Sporttrakt.

Auf großes Interesse stößt die Besichtigung der Mehrzweckhalle mit Bürgermeisterkandidat Oliver Mutterer (Mitte). Dabei geht es um die Defizite des Gebäudes und seine Zukunft.
von Externer BeitragProfil

Was liegt alles im Argen und was müsste dringend saniert werden? 80 Interessenten besichtigen unter diesem Blickwinkel mit zweitem Bürgermeister Oliver Mutterer die Flosser Mehrzweckhalle und den Sporttrakt.

Eingeladen hatte Mutterer, damit sich die Bevölkerung ein Bild vom baulichen Zustand machen konnte. Die politischen Meinungen zur Immobilie liegen sehr weit auseinander. Sie reichen vom Abriss bis zur Generalsanierung. Mutterer zeigte die Varianten mit Fördermöglichkeiten, Kosten sowie möglichen Vor- und Nachteilen auf.

Seine FDP/UB-Fraktion teilte mit, dass sie eine erhaltende Maßnahme mit Kosten von etwa 500 000 bis 700 000 Euro, favorisiere, um den Betrieb zu garantieren. "Schritt für Schritt und ohne große Sprünge zu sanieren und zu erhalten wäre vielleicht der goldene Mittelweg."

Mit Eigenleistungen könnten so auch die Kosten in Grenzen gehalten werden, hofft Mutterer. Heizung, Wasser- und Abwasser stehen ganz oben auf der To-do-Liste. Den Anschluss an die gemeinsame Heizanlage mit dem neuen Feuerwehrhaus nannte der Bürgermeisterkandidat schon einen ersten Schritt in die richtige Richtung.

Mit Mühe zum Detail bei der Recherche zeigte Mutterer die Kostenstruktur auf. So schießt der Markt pro Jahr inklusive der eingerechneten Leistungen des Bauhofs rund 50 000 Euro für Mehrzweckhalle und Sportbetriebsgebäude zu. Diese Gelder kommen somit zum Teil auch dem Schul- und Sportbetrieb zugute. Die Zahl der Veranstaltungen in der Mehrzweckhalle bezifferte Mutterer auf rund 25, Tendenz steigend.

In der Halle selbst sind der Fußboden, die Fenster und die Bühnentechnik in die Jahre gekommen. Im Nebenzimmer hat man mit Wasserschäden zu kämpfen hat, die auf die ungünstige Dachform zurückzuführen sind. Bei der ehemaligen Küche war man sich einig, dass sie auch ohne Kochen geeignet ist, Veranstaltungen zu begleiten.

SV, Schützen und Kegler teilen sich zusammen mit dem Schulsport den Sporttrakt. SV-Vorsitzender Alexander Meier bemängelte unschöne Wasserflecken und die veralteten Duschen in den Umkleiden. Auch ein paar bauliche Änderungen sind für ihn unumgänglich.

Schützenmeister Siegfried Kellner berichtete, dass das Schützenheim dank Eigenleistung gut in Schuss sei. Er würde sich aber ein gut funktionierendes Belüftungssystem wünschen. Andreas Stahl vom 1.SKC sorgt sich wegen Feuchtigkeitsflecken über den Bahnen und die sanitären Anlagen. Er bemerkte jedoch, dass man durch Eigenleistung viel bewegen könne.

Im Anschluss an die Besichtigung war bei der Gesprächsrunde jeder Platz in der Kegelstube belegt. Mutterer stellte sich den Fragen in kleiner Runde an den Tischen. Für den Bürgermeisterkandidaten ist klar, dass das Gebäude langfristig funktionell erhalten werden müsse.

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