Es war ein Spaziergang mit einem dramatischen Ende. Ein Ehepaar aus Flossenbürg wollte am Sonntag kurz nach 17 Uhr einen Spaziergang beenden und mit dem Auto heimfahren. Die Ehefrau holte den in der Nähe abgestellten Wagen, der Mann überquerte derweilen auf freier Strecke die Staatsstraße zwischen Flossenbürg und Floß.
200 Meter nach dem sogenannten Trafo und einige Hundert Meter vor der Abzweigung nach Altenhammer, in Richtung Floß gesehen, wollte der 79-Jährige auf die andere Seite. Nachdem zwei Autos vorbeigefahren waren, übersah er den dritten Wagen, den eine 64-jährige Flosserin steuerte. Der Flossenbürger wurde auf die Straße geschleudert.
Wiederbelebungsmaßnahmen eines "Helfers vor Ort" blieben aufgrund der schweren Verletzungen erfolglos. Auch das BRK konnte nichts mehr tun. Die Feuerwehren aus beiden Orten leuchteten die Unfallstelle aus und kümmerten sich um die Umleitung. Polizeikräfte aus Neustadt, Weiden und Vohenstrauß ermittelten. Der Staatsanwalt forderte einen Gutachter an. Um die Angehörigen und die Einsatzkräfte kümmerte sich das Kriseninterventionsteam mit Pfarrer Johannes Lukas. Gemeinsam wurde vor Ort ein Gebet für den Verstorbenen gesprochen.













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