Im Ortsteil Plankenhammer, der früheren Gemeinde Gösen, hatte die 84-jährige Hausfrau und frühere Porzellanarbeiterin Hermine Völkl, geborene Schafhauser, mit ihrer Familie ihr festes Zuhause. Im Trauergottesdienst am Samstag in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes der Täufer schilderte Pfarrer Max Früchtl in sehr eindrucksvoller Weise den Lebensweg der gläubigen Christin.
Am 21. April 1937 in Schönbrunn geboren und aufgewachsen, ging sie nach dem Schulbesuch in Floß in der früheren Porzellanfabrik Plankenhammer zur Arbeit. Am 29. April 1961 heiratete sie den Flosser Steinmetz Helmut Völkl. Hermine Völkl stand fest an der Seite ihres Mannes, der zuletzt Vorsitzender des Aufsichtsrates bei der Baugenossenschaft „Eigenheim“ war. Auch im Seniorenkreis der Arbeiterwohlfahrt und im „ Freundeskreis der Plankenhammerer“ war sie eine gern gesehene Besucherin.
Ihre ganze Liebe und Sorge schenkte Völkl der Familie mit den Söhnen Helmut, Günter und Martin, sowie Tochter Kornelia. Viel Freude hatte sie mit ihrem Garten. Eine gute Nachbarschaft und ein Gespräch in der Gartenlaube war ihr sehr wichtig. Den Lebensabend verbrachte sie im Seniorenpflegeheim „Am Reiserwinkel“, wo sie mit Ehemann Helmut im Frühjahr 60-jähriges Ehejubiläum feierte.
Die musikalische Gestaltung der Trauerfeier übernahm Bettina Milder mit den Liedern „Mögen Engel dich begleiten, „ Halleluja“ und „Von guten Mächten“. Anschließend erfolgte die Urnenbeisetzung im katholischen Friedhof.












Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.