In der Trauerfeier an der Aussegnungshalle im katholischen Friedhof am Freitag schilderte Pfarrer Max Früchtl nach dem „Halleluja" von Bettina Mildner die Lebensstationen der Verstorbenen. Margareta Nachbauer, geborene Schottenhaml, erblickte am 5. Dezember 1925 im Sudetenland das Licht der Welt , wuchs dort auf und arbeitete als Schwesternhelferin. Mit ihren Eltern und Geschwistern musste sie nach dem Zweiten Weltkrieg das schwere Los der Vertreibung auf sich nehmen.
Im Flosser Amt fand die Familie Schottenhaml später ihre zweite Heimat. Am 27. Dezember l947 schloss Margareta mit dem aus der Ukraine stammenden Otto Nachbauer den Bund fürs Leben. Aus der Ehegemeinschaft gingen die Kinder, Veronika, Otto und Martin hervor. In der Kolpingstraße hatte die Verstorbene seit l966 im eigenen Heim ihr festes Zuhause. Sie war der Mittelpunkt der Familie. Ihr unermüdliches Schaffen in der Arbeit vieler Flosser Haushalte machten sie zu einer geschätzten Bürgerin. Ein schwerer Schicksalsschlag war der Tod ihres Mannes Otto am 5. Dezember 1996. Ihren Lebensabend verbrachte die treu zum katholischen Glauben stehende Christin in ihren eigenen vier Wänden bei liebevoller Pflege ihrer beiden Söhne. Nach dem Lied von Solosängerin Mildner „ Meine Zeit steht in deinen Händen" bewegte sich mit der Standarte des Katholischen Frauenbundes der Trauerzug zum Grabe, wo durch Pfarrer Früchtl die Urnenbeisetzung stattfand.













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