Ihre fleißigen Hände kamen der Familie und vielen Mitmenschen zugute. Marieluise Weigl, geborene Jung, Luitpoldplatz, half, wo sie konnte, war der Mittelpunkt ihrer Familie und bezeichnete sich selber als braves Mädchen im Kinder- und Jugendalter. Am 23. April hat Gott sie im Alter von 93 Jahren zu sich heimgeholt.
In Vertretung von Pfarrer Wilfried Römischer ist Pfarrer Klaus Weber aus Plößberg im Trauergottesdienst in der evangelischen Pfarrkirche St. Johannes Baptista auf die Lebensstationen der Verstorbenen eingegangen. Am 23, Juli 1928 erblickte sie in Irchenrieth das Licht der Welt, ging in Rothenstadt zur Volksschule, leistete das Pflichtjahr in der Hauswirtschaft und kam nach der Hochzeit mit dem Flosser Willy Weigl im Oktober 1953 nach Floß. Sohn Dieter gehörte zum Familienglück. Anfänglich war sie bei Onkel „Glas-Heiner" als Verkäuferin im Kolonialwarengeschäft tätig. Später arbeitete sie bei der früheren Kleiderfabrik Georg Riebl Floß und im Schreibwarengeschäft von Brigitte und Karl Jung. Liebevoll pflegte sie ihre Eltern bis zu deren Tod. Der überraschende Tod ihres Ehemannes Willy war für sie ein schwerer Schicksalsschlag. Mit den Liedern „Näher mein Gott zur Dir“ und „Meine Zeit steht in deinen Händen“ verabschiedete sich der kleine Kirchenchor unter Kantor Andreas Kunz (Orgel). Die Trauergemeinde sang „Von guten Mächten“. Die Beerdigung fand im evangelischen Friedhof statt.












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