10.02.2020 - 10:19 Uhr
FlossOberpfalz

Urgestein nicht nur in der Lokalpolitik

Hoch her ging es am Freitag im Paintweg bei Anton Eismann. Der beliebte Flosser Bürger feierte 85. Geburtstag.

Groß ist die Schar der Gratulanten, die Anton Eismann (Sechster von rechts) zum 85. Geburtstag, besuchen.
von Harald MeierhöferProfil

Gekommen waren die Weggefährten der CSU mit dritter Bürgermeisterin Rita Rosner und Bürgermeisterkandidat Armin Betz an der Spitze. Es reihten sich die Vertreter von Sportverein, Siedlergemeinschaft, Kleintierzuchtverein, Feuerwehr, TV und Schützengemeinschaft in die Gratulantenschar ein. Als „einen Leuchtturm im katholischen Männerverein“, bezeichnete Vorsitzender Hans Eismann den Jubilar. Auch der „Stammtisch 80“, Lothar Kurz von der Volksbank, Pfarrer Max Früchtl und Bürgermeister Günter Stich ließen den Träger der kommunalen Verdienstmedaille hochleben.

2010 endete die Ära Eismann im Flosser Gemeinderat. 44 Jahre stand der CSU-Kommunalpolitiker für seine Heimatgemeinde in der Verantwortung. Die politische Karriere begann als 25-jähriger Gemeinderat in Schönbrunn. Seine große Wertschätzung bei den Kollegen im Gemeinderat spiegelte sich in den einstimmigen Wahlen zum dritten Bürgermeister (1996 bis 2002) und zum zweiten (2002 bis 2008) wider. "Eismann hatte damals Vorbildcharakter für die Mitglieder des Marktgemeinderats", erinnerte Bürgermeister Stich.

Stolze 45 Jahre war der Jubilar Mitglied in der katholischen Pfarrei. Das Amt des Kirchenpflegers übte er 20 Jahre lang aus. Weitere Ehrenämter hatte der rüstige Rentner als Schöffe beim Landgericht und als Prüfer bei der Industrie- und Handelskammer bei der TÜV-Akademie in Weiden. Außerdem bekleidete er 20 Jahre lang den Posten des Schatzmeisters bei der Senioren-Union. Der gelernte Industriekaufmann war 20 Jahre im Porzellanwerk Plankenhammer und anschließend bis zum Renteneintritt 25 Jahre bei der Firma Horn in Plößberg beschäftigt.

Am Abend feierte er noch kräftig mit Freunden und der Familie, darunter sechs Enkeln und sechs Urenkeln in der Raststation. Schwester Anneliese war eigens mit sechs Personen aus Krefeld angereist.

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