17.04.2019 - 15:58 Uhr
FlossOberpfalz

Viel Arbeit für schmackhafte Spezialitäten

Rund 200 geräucherte Forellen sollen beim Osterfischmarkt des Fischereivereins über die Theke gehen. Bis die würzigen Karfreitagsklassiker verzehrbereit sind, haben die Helfer jede Menge Arbeit.

Vorsitzender Tobias Hacker (links) und Ehrenvorstand Dieter Pscheidt hängen die Fische an den Räuchergestellen auf.
von Benedikt GrimmProfil

Nach dem Abfischen kommen die Forellen zunächst in die Fischgrube zum Wässern. Frischgeschlachtet werden sie dann 24 Stunden in einer würzigen Marinade nach einem Geheimrezept eingelegt. Dann müssen sie noch etwas abtrocknen, bevor sie aufgehängt auf großen Metallständern in den Räucherofen kommen. Dort kommt Buchenholz als Brennmaterial zum Einsatz, dass den Fischen die typische Räuchernote verleiht. Insgesamt vergehen so rund drei Tage, bis die Spezialität serviert werden kann. Neben den geräucherten Forellen bietet der Fischereiverein zusätzlich noch 200 frische Artgenossen zum Kauf an, außerdem Karpfenschlachtfisch, Karpfenfilet und Karpfengyros.

„Unsere Spezialität ist aber auch der Räucherkäse“, sagt Ehrenvorsitzender Dieter Pscheidt. Alle, die mit Fisch nichts anfangen können, haben die Wahl aus unterschiedlichen Käsesorten. Im Schnitt sind eine Woche lang rund 20 Helfer im Einsatz. Am Gründonnerstag geht es besonders früh los. Ab 3.30 Uhr sind die Fischer auf den Beinen, um von 10 bis 13.30 Uhr ihre Spezialitäten in der Fischerhütte am Kalmreuther Weg an die Frau und den Mann zu bringen.

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.