06.03.2019 - 21:00 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

Empfang für Eric Frenzel in Flossenbürg

Alle Jahre wieder, könnte man fast sagen. Aber es ist immer wieder etwas Besonderes. Am Mittwochabend empfängt Flossenbürg den Doppel-Weltmeister Eric Frenzel. Und der hat noch einen "Neuzugang" dabei. Der Dank gilt auch den hübschen Flossenbürger Mädels.

Beste Laune beim Empfang: Eric Frenzel (Vierter von links) mit seiner Laura (links daneben) und den Kindern Philipp, Leopold und Emma. Terence Weber (Zweiter von rechts) und seine Konstanze fanden die Feier im Rathaus richtig cool.
von Josef Maier Kontakt Profil

Es flossen Freudentränen, aber nicht nur solche. Als Filmsequenzen der tollen WM-Tage von Seefeld noch einmal im Flossenbürger Rathaus über den TV-Schirm flimmerten, war Laura Frenzel richtig gerührt. Ihr Mann hatte sich gerade im Interview bei seiner "tollen Frau bedankt, und den tollen Kindern". Die würden ihn immer stärken. Die Liebsten waren natürlich alle da, als die Gemeinde um Bürgermeister Thomas Meiler am Mittwochabend den "Kaiser von Seefeld" empfing. Mit dabei war auch Frenzels Teamkollege Terence Weber, der seit vier Jahren mit der Flossenbürgerin Konstanze Hauke zusammen ist und bald in die Grenzgemeinde zieht. "Nach dieser Saison ist es soweit, wir haben schon was Passendes gefunden", verriet der junge Kombinierer. "Das ist schon alles cool", sagte er zum Empfang. Eric Frenzel weiß schon, wie das abläuft und ist dennoch immer wieder angetan von so viel Zuwendung der Fans. "Ja, das ist schon eine Heimat geworden", sagte er unter dem Jubel seiner Anhänger, für die sich Frenzel beim Autogrammeverteilen richtig viel Zeit nahm.

Auch Regierungspräsident Axel Bartelt hat schon viel von den legendären Sportler-Empfängen in Flossenbürg gehört und war Meilers Einladung gerne gefolgt. Am Aschermittwoch hielt Bartelt eine lockere und launige Rede. "Sie haben ein glückliches Händchen bei der Wahl ihrer Heimat", sagte er zu Frenzel und Weber und fügte augenzwinkernd an: "Und auch bei der Wahl ihrer Frauen." Konstanze und Terence nahm er besonders ins Gebet: "Also, ich denke der Bürgermeister freut sich über jede Trauung." Und richtiger Oberpfälzer werde man am ehesten durch Heirat, meinte er. Das sei bei ihm auch so gewesen.

Aber gemach, gemach. Terence will erst einmal so erfolgreich werden wie Eric, der wie er aus dem sächsischen Geyer stammt. "Aber sie sind mittlerweile schon ehrgeizige Oberpfälzer", sagte auch stellvertretender Landrat Albert Nickl. Er glaube auch, dass sich die Schwierigkeiten von Terence mit dem Oberpfälzer Dialekt bald legen würden. Wenn es weiterhin Gründe für Empfänge gäbe, dann ohnehin. TSV-Vorsitzender Jürgen Lugert brachte es am Aschermittwoch schon fast faschingsmäßig auf den Punkt: "Nach Frenzel nun auch Weber, nach Flossenbürg will jeder."

"Dass wir hier stehen, damit war aber lange Zeit nicht zu rechnen", erinnerte Frenzel an die schwierige Saison mit gesundheitlichen Problemen und den Schwierigkeiten bei den Sprüngen von der Schanze. Aber vielleicht gibt es ja bald Abhilfe bei eventuellen Sprung-Problemen. "Wenn wir hier noch einen Kombinierer kriegen, dann kommt Ihr um eine Schanze in Flossenbürg nicht herum", sagte der Bürgermeister zum Regierungspräsidenten. "Da bereitet euch in München und Regensburg schon mal vor." Hübsche Flossenbürger Mädels gäbe es noch einige ...

Später wurde Eric Frenzel auch noch live in die Abendschau des Bayerischen Rundfunks geschalten. Seine Fans und Bürgermeister Thomas Meiler (Zweiter von links) feierten auch da "ihren Eric".
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