Im Theresienheim betonte Vorsitzender Jürgen Lugert, wie wichtig solch ein Abend für den Verein sei. „Wir wollen Ehrungen bewusst nicht in die Jahreshauptversammlung integrieren. Es sollen, und das ist bereits seit 1991 so, eigene Veranstaltungen sein. Damit zeigt der Verein explizit die Wertschätzung für langjährige Mitglieder.“ Es gehe nicht um eine lästige Verpflichtung, sondern um ein von Herzen kommendes Dankeschön an Männer und Frauen, die den 737 Mitglieder zählenden TSV mit ihrer Verbundenheit unterstützen: „Und das nun schon seit 105 Jahren.“ Bei der Feierstunde rückten Jubilare in den Mittelpunkt, die den Aufnahmeantrag vor 25 oder gar vor 70 Jahren unterschrieben.
Mit seinem Vertreter Peter Meier zeichnete Lugert die Mitglieder mit Urkunden sowie mit Ehrennadel in Bronze, Silber oder Gold aus. Erinnerungen aus vergangenen Zeiten lebten auf, als der eine oder andere Jubilar ans Mikrofon trat. Vor 25 Jahren kamen zum TSV: Margit Frauenreuther, Heike Flemming-Sladky und Manuel Überall. Vier Jahrzehnte konnten Richard Fritsch und Annemarie Sladky vorweisen.
Seit 50 beziehungsweise 55 Jahren sind dabei: Gerhard Dietz, Helmut Frauenreuther, Stefan Grundler, Martin Janker, Franz Sladky, Johann Werner, Andreas Birkner, Heinz Krapfl und Werner Münchmeier. Beifall für 60 und 65 Jahre gab es für Karl Hopf, Hermann Krapf, Siegfried Meier und Rudolf Schreier. Spitzenreiter bei der "Jubiläums-Hitparade" war an dem Abend Heinrich Windschügl. Er bekam seinen Mitgliedsausweis vor sieben Jahrzehnten.
Auszeichnungen gab es auch für besondere sportliche Erfolge. Fußball-Spartenleiter Sandro Lugert ließ die Erfolgsgeschichte der C-Jugend Revue passieren. Die Mannschaft holte die Meisterschaft. Die jungen Kicker beeindruckten mit Trainingsfleiß, Talent und viel Begeisterung. Ganz vorne in der Tabelle stand auch die erste Mannschaft von „TSV – Alle Neun“. Ulrike Pöllinger würdigte den Einsatz der Truppe und gratulierte zu bemerkenswerten Holzzahlen und Siegen.
Berechtigtes Lob kam von Bürgermeister Thomas Meiler – für die Jubilare und für die erfolgreichen Teams. Der Ausdruck „Sportlerfamilie“ treffe beim TSV uneingeschränkt zu: „Der gesamte Ort darf auf den Verein stolz sein.“ Ein enges und gutes Miteinander gebe es mit der Gemeinde. Wie sehr sich die Kommune für die Grundlagen des Sports engagiere, zeige sich in den anstehenden Generalsanierungen von Turnhalle, Sportplatz und Sportheim.














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