Flossenbürg
27.11.2025 - 14:09 Uhr

Freistaat Bayern fördert KZ-Gedenkstätte Flossenbürg mit 300.000 Euro

Für digitale Ansätze in der regionalen Heimatentwicklung gibt es vom Freistaat Bayern Geld. Mit je 300.000 Euro werden zwei Projekte in Bayern gefördert. Darunter auch die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg.

Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg erhält 300.000 Euro vom Freistaat Bayern für digitale Projekte zur regionalen Heimatentwicklung. Archivbild: Armin Weigel, dpa
Die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg erhält 300.000 Euro vom Freistaat Bayern für digitale Projekte zur regionalen Heimatentwicklung.

Der Freistaat Bayern fördert zwei Projekte mit jeweils 300.000 Euro, um digitale Ansätze in der regionalen Heimatentwicklung zu unterstützen. Dies teilte der CSU-Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Oetzinger mit. Die Förderung geht an den Verein Oberpfalz Marketing e. V. mit Sitz in Regensburg sowie an die Stiftung Bayerische Gedenkstätten für die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in Kooperation mit Zentrum Erinnerungskultur der Universität Regensburg. Die Mittel stammen aus der Heimat-Digital-Regional-Förderrichtlinie.

„Damit fördert der Freistaat Bayern moderne, kreative Ansätze insbesondere zur Stärkung der regionalen Identität“, erklärt Oetzinger in einer Pressemitteilung. Der Abgeordnete betonte die Bedeutung der Erinnerungskultur und verwies auf den Austausch mit der Gedenkstätte und dem Zentrum für Erinnerungskultur an der Universität Regensburg. Im vergangenen Jahr hatte Antisemitismusbeauftragter Ludwig Spaenle die Region besucht, um den Dialog zu fördern.

Laut Mitteilung des bayerischen Heimatministeriums widmet sich die Stiftung Bayerische Gedenkstätten, KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, dem Vorhaben „Grenze neu gedacht – die bayerisch-böhmische Grenze im 20. und 21. Jahrhundert“. Das Projekt wird von der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg in enger Zusammenarbeit mit dem Zentrum Erinnerungskultur der Universität Regensburg sowie lokalen Projektpartnern koordiniert. Das Projekt beleuchte, was es für Bürgerinnen und Bürger der Region bedeutet, im ostbayerischen Grenzraum zu leben und diesen gemeinsam zu gestalten. Dazu werde eine zweisprachige, partizipative Online-Plattform geschaffen, die sich mit der bayerisch-böhmischen Grenzregion beschäftigt.

So sollen unter anderem interaktive Landkarten, Filme, Bilder und AR-Anwendungen wie 360-Grad-Panoramen die Grenzregion räumlich-visuell zugänglich machen und komplexe Zusammenhänge aufzeigen. Daneben sollen auch regionale Angebote wie Erzählcafés, Interviews und analoge Ausstellungen eine Verknüpfung zur Online-Plattform herstellen.

Diese Meldung basiert auf Informationen des CSU-Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Oetzinger und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.