Ein Umstand fiel gleich zum Auftakt ins Auge. Bürgermeister Thomas Meiler stellte Diana Kraus und Margit Frauenreuther vor. Die in der Grenzgemeinde wohnenden Frauen kümmern sich um die Geschäftsleitung der Kommune beziehungsweise um die Kämmerei. Beide sind seit Anfang Oktober in der Verwaltung beschäftigt und erlebten gleich eine Mammutsitzung. Inklusive nichtöffentlichen Teils erstreckte sich die gut besuchte Zusammenkunft über fast fünf Stunden.
In Kürze wird das Bauunternehmen Hartinger aus Kleinschwand am Kapellenberg im Ortsteil Altenhammer anrücken. Die Firma bekam den 125000 Euro umfassenden Auftrag für den Bau der neuen Straße, des Kanals und der Wasserleitung. Einen Teil des Betrages trägt das Kommunalunternehmen „KSF“. Das Projekt beinhaltet die teilweise Erschließung des dortigen Baugebietes.
Auch für das gemeindeeigene Wohngebäude in der Flosser Straße soll es noch heuer einen Abschluss der Sanierungsarbeiten geben. Sie wurden am Freitag um voraussichtlich rund 80000 Euro erweitert. So hoch schätzt das Architekturbüro Juretzka den Aufwand, einen alten Schuppen instandzusetzen. Von der Regierung ging die Zusage für Mittel aus der Städtebauförderung ein. Für den markanten Granitbau fallen 882000 Euro an. Etwa 240000 Euro davon muss die Gemeinde schultern.
Deutlich billiger, insgesamt sind es rund 9500 Euro, wird es bei den beiden Feuerwehrhäusern. Flossenbürg und Altenhammer bekommen Absaugeinrichtungen für die Fahrzeugabgase. Hinzu kommen noch 25 Schutzjacken. Ein Dank von Meiler galt den Feuerwehrlern: „Der Verein in Flossenbürg steuert dazu kräftig bei. Für die Gemeinde verbleiben 6000 Euro.“ Zweiter Kommandant Walter Fischer lobte die Investitionen: „Es geht nicht um irgendwelche Wünsche, sondern um unverzichtbare Anschaffungen für unseren Dienst.“
Danach flossen weitere 20000 Euro. Der Platz am Bauhof muss durch die Firma Rädlinger dringend neu geteert werden. Hinzu kommt der Austausch des Ölabscheiders.
Sehr gute Noten bekam die Gemeindebücherei von der Regensburger Landesfachstelle der Bayerischen Staatsbibliothek. Susanne Zacharias hatte die Einrichtung unter die Lupe genommen. „Es ist hell und freundlich und lädt zum Verweilen ein. Der Bestand wirkt gepflegt und ist aktuell“, urteilte die Expertin aus Regensburg. Auf vier Seiten befasste sie sich mit statistischen Zahlen, dem Engagement des Personals und den finanziellen Beiträgen der Kommune. 2014 wurde die Bücherei von Grund auf saniert. Rund 2700 Euro flossen im vergangenen Jahr in neue Bücher.
Diana Bock, Pamela Wünsche und Heike Wolf kümmern sich mit viel Herzblut um den Betrieb. Lesestoff gibt es jeden Donnerstag von 15.30 bis 17.30 Uhr.













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