11.06.2019 - 09:16 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

Herzöglicher Eintrag im Goldenen Buch

Herzog Franz von Bayern hat in Begleitung des Regierungspräsidenten der Oberpfalz, Axel Bartelt, eine zweitägige Reise durch die Oberpfalz unternommen.

Herzog Franz von Bayern trägt sich in das Goldene Buch der Gemeinde Flossenbürg ein.
von Autor CROProfil

Er ist der Urenkel des letzten bayerischen Königs Ludwig III. S

Anlass für die Reise war am ersten Tag die Eröffnung des Museums der Bayerischen Geschichte in Regensburg. Der zweite Reisetag hatte für den 86-jährigen Herzog einen ganz persönlichen Anlass. Er besuchte neben die Gemeinde Flossenbürg. Hier waren die Eltern, sein jüngerer Bruder Max und Herzog Franz im Jahr 1945 für zwei Wochen zunächst im KZ Flossenbürg und im Anschluss noch acht Wochen im Forstamt Flossenbürg interniert.

In dieser Zeit hatte Herzog Franz auch seine Erstkommunion an Ostern 1945 erhalten. Sein Vater, so erzählte er, hatte auf einem Butterbrotpapier, das er heimlich unter dem Zaun den Ordensschwestern des angrenzenden Theresienheims überreicht hatte, gebeten, seinem damaligen zwölfjährigen Franz die Kommunion zu spenden. Die Schwestern entsprachen dem Wunsch des Vaters und überbrachten die Hostie in einer kleinen Dose und spendeten das Sakrament der Heiligen Kommunion dem kleinen Franz. Aus diesem Anlass heraus war es dem Herzog ein großes Anliegen, das ehemalige Forsthaus und dann das Rathaus zu besuchen, um sich gemeinsam mit dem Regierungspräsidenten in das Goldene Buch einzutragen. Bürgermeister Thomas Meiler freute über den Besucher und überreichte als Andenken einen Granitquader und eine kleine Fibel über die Geschichte Flossenbürgs

Herzog Franz von Bayern besucht Flossenbürg.
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