12.05.2019 - 11:11 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

Hobbysportler stürmen Kegelbahn

Zeitweise war es eng auf der Kegelbahn am Gaisweiher. 38 Mannschaften mit jeweils vier Startern kämpften um die Dorfmeisterschaft an. Die erfolgreichsten Hobbysportler bekommen am Freitag Titel, Urkunden, Pokale und viel Lob.

Eine Vielzahl von Pokalen, Urkunden und Titeln gibt es bei der TSV-Sparte "Alle Neun" für die erfolgreichen Teilnehmer bei der Kegel-Dorfmeisterschaft.
von Bernhard NeumannProfil

Die Bilanz der Leiterin der TSV-Sparte Alle Neun, Ulrike Pöllinger, fiel rundum positiv aus: „So viele Teams waren schon lange nicht mehr dabei. Da kam es schon vor, dass sich mehr als 50 Leute auf der Anlage am Gaisweiher drängten. Keiner störte sich daran. "Es war anstrengend, aber auch lustig.“ Dazu hatten die Damen-Fußballerinnen entscheidenden Anteil. Sie entpuppten sich als wahre Stimmungskanonen.

Lob, verbunden mit einem Geschenk, galt Andreas Hopf. Der war auf Werbetour durch den ganzen Ort unterwegs und schaffte es, sechs Gemeinschaften zum Mitmachen zu bewegen. Ganz ungetrübt lief die Pokalfeier in „Murphys Pilsstube“ allerdings nicht ab. Pöllinger brachte die extrem dünn gewordene Spielerdecke der aktiven Kegler zur Sprache: „Wir brauchen dringend Leute, die mitmachen. Ansonsten gibt es für unsere kleinen aber feine Sparte ernsthafte Probleme um den Fortbestand.“

Verbunden waren die sorgenvollen Worte mit einem eindringlichen Appell an die Teilnehmer der 29. Dorfmeisterschaft. „Es gab beeindruckende Leistungen. Macht mit bei uns. Es ist auch eine Bereicherung für euch selbst.“ Die Hoffnung, im kommenden Jahr zum 30. Mal zu dem Wettbewerb aufzurufen, wird nicht aufgegeben. „Wir möchten das Jubiläum gerne mit euch feiern.“

Diese Hoffnung kam auch in den Stellungnahmen von Bürgermeister Thomas Meiler und dem TSV-Hauptvorsitzenden Jürgen Lugert zum Ausdruck. Beide zeigten sich beeindruckt von der Zahl der Hobbykegler und den Ergebnissen. Alle Neun gebe mit der Veranstaltung ein imponierendes Beispiel dafür ab, was gemeinschaftliches Engagement bewegen könne. Meiler und Lugert waren überzeugt davon, dass der Kegelsport in der Grenzgemeinde nicht untergeht.

Jubeln durfte der Burschenverein. Er setzte sich in der Jugendwertung gegen die Burgschützen durch. Bei den Damen hatten die Turnerinnen souverän die Nase vorn, gefolgt von den Frauen-Fußballerinnen und den Clubfreunden. Die Siedler trumpften bei den Herren auf. Sie verwiesen die Clubfreunde und die Alte-Herren-Kicker auf die Plätze. Die Wertung der gemischten Teams führte die Junge Union an. Es folgten die Kegelkiller und der Bayern-Fanclub. Der Familienpokal ging an die Familie Hopf.

In den Blickpunkt rückten dann die erfolgreichsten Einzelsportler. Die jeweils drei besten Plätze bei der Jugend eroberten Johannes Faltermeier, Julian Gruber und Paula Meiler, bei den Damen Pia Schmidt, Annemarie Sladky und Doris Egeter sowie bei den Herren Peter Moser, Robert Stahl und Markus Barth. Eine eigene Wertung gab es für die „Profis“ von Alle Neun. Kerstin Stahl und Roman Schell holten sich hier die Titel.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.