Flossenbürg
11.11.2018 - 10:49 Uhr

Investitionen in Sport und Wohnungen

Die Weichen sind gestellt: Am Freitag entschied sich der Gemeinderat für die Sanierung der Sportanlage und des Sportheims. Offen bleibt dagegen die Frage, was mit dem Wohngebäude „Birkenstraße 9“ passieren soll.

Noch sind der Granitbau und der daneben stehende Schuppen eine Baustelle, und das Klo steht aktuell im Hof. Schon bald ziehen aber Mieter in das markante Gebäude der Gemeinde ein. Nur die Räume im zweiten Stock sind noch zu haben. Bild: nm
Noch sind der Granitbau und der daneben stehende Schuppen eine Baustelle, und das Klo steht aktuell im Hof. Schon bald ziehen aber Mieter in das markante Gebäude der Gemeinde ein. Nur die Räume im zweiten Stock sind noch zu haben.

Der Wunsch von Bürgermeister Thomas Meiler ging nicht in Erfüllung: „Ich hatte gehofft, dass heute eine Entscheidung fallen wird. Das Gremium ist sich aber noch nicht endgültig schlüssig. Es gibt noch Diskussionsbedarf zu dem Haus.“ Meiler wünscht sich einen Abbruch und einen mit Zuschüssen geförderten Neubau mit vier bis sechs Wohnungen: „Bis 2021 möchte ich zudem alle gemeindlichen Wohnhäuser sanieren.“ Wie später zu erfahren war, soll nach weiteren Gesprächen das endgültige Votum in der Weihnachtssitzung am 7. Dezember fallen.

„Sinnvoll, zweckmäßig und notwendig“: So kommentierten die Fraktionssprecher Roman Schell (SPD), Birgit Neumann (FWG) und Peter Schmidt (CSU) übereinstimmend die Bauunterlagen für die Freisportanlage und das Sportheim hinter der Burgruine. Für beide Vorhaben, ein Zeitplan steht noch nicht fest, gibt es Förderung. Insgesamt verbleiben für die Gemeinde als Eigenanteil rund 150000 Euro. Meiler verwies auf die Finanzplanung: „Eine solche Summe haben wir für die kommenden Jahre auch vorgesehen.“

Nicht nur die Schule, auch der TSV profitiert von dem Vorhaben. Der ehemalige Vereinsvorsitzende Rudolf Hauke lobte die Pläne: „Nach 28 Jahren ist das sicher kein Luxus, sondern gut angelegtes Geld. Der TSV hat schon in der Vergangenheit viel für die Anlage getan, hat sie pfleglich behandelt und wird auch in Zukunft mit anpacken.“

Um einen weiteren Bau ging es in Zusammenhang mit dem Wohngebäude in der Flosser Straße. Die Sanierung des mächtigen Granitbaus ist fast abgeschlossen. Voraussichtlich ab Januar können die fünf Wohnungen bezogen werden. Vier sind bereits vergeben, die im zweiten Stock gelegenen und für eine Familie geeigneten Räume gibt es noch.

Mehr als 800000 Euro steckte die Gemeinde in das vom Weidener Architekturbüro Juretzka betreute Projekt. Ein stattlicher Beitrag kommt von der Regierung der Oberpfalz über die Städtebauförderung. Abschließende Leistungen wurden am Freitag für die Renovierung des neben dem Haus stehenden Holzschuppens vergeben. Die Firma Plödt aus Altenhammer kümmert sich mit einem Auftrag in Höhe von 42000 Euro um die Zimmereiarbeiten. Das Flosser Unternehmen Hofmann übernimmt mit knapp 21000 Euro die Spenglertätigkeiten.

 
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