Flossenbürg
10.07.2026 - 15:04 Uhr

Kulturpreisträger 2026 des Bezirks Oberpfalz stehen fest

Der Bezirk Oberpfalz hat die Preisträger der Kultur-, Denkmal- und Jugendkultur-Förderpreise 2026 bekannt gegeben. Die Gewinner kommen aus verschiedenen Bereichen und Regionen der Oberpfalz.

Der Kulturausschuss des Bezirks Oberpfalz hat die Preisträger der Kultur-, Denkmal- und Jugendkultur-Förderpreise 2026 bekannt gegeben. Die Bekanntgabe erfolgte in der jüngsten Sitzung in Flossenbürg. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, gingen insgesamt rund 130 Bewerbungen ein, aus denen die Jury neun Preisträger auswählte. Bezirkstagspräsident Franz Löffler zeigte sich begeistert von der Qualität der eingereichten Vorschläge und betonte die Bedeutung des kulturellen Schaffens in der Oberpfalz.

Preisträger in verschiedenen Kategorien

In der Kategorie „Holzbildhauerei“ überzeugte Franz Weidinger aus Deining-Kleinalfalterbach. Im Bereich „Gemeinschaftsorte“ gewannen die Freunde Kooperatorenhaus Beidl e. V. aus Plößberg. Die Kategorie „Singer-Songwriter“ entschied das Duo "Die Zweiten" aus Regensburg für sich.

Die drei Preise für das Engagement im Bereich der Denkmalpflege gehen an Karin und Hans-Jürgen Arbogast für die liebevolle Sanierung eines sogenannten „Füllhauses“ aus dem 16. Jahrhundert im Stadtkern von Amberg. Weiterer Gewinner ist der Trägerverein Grenzwaldkirche Jägershof Schulkirche Zur Heiligen Familie e.V., der das „Jägershofer Kircherl“ in Warzenried mit massiver Eigenleistung wieder zu einem Glanzstück hat werden lassen.

Nicht zuletzt konnte sich das Katholische Pfarramt Wernersreuth unter den insgesamt 31 Vorschlägen behaupten. Es hat den „Ehemaligen Pfarrhof“ in Wernersreuth nicht nur denkmalgerecht saniert, sondern auch eine breitgefächerte Nutzung dafür gefunden, die dem Zusammenhalt und der Ortsgemeinschaft zugutekommt.

Die Jugendkulturpreise wurden an die Mittelschule Waldsassen mit dem Projekt „Demokratie zum Anfassen: Performance, Partizipation und ein 1:1-Realitätscheck“, das Jugendzentrum PlanB Weiden für Projekt „Dulce Dolor“, bei dem sich Jugendliche verschiedenen Alters über zwei Jahre und verschiedene künstlerische Disziplinen hinweg mit negativen Gefühlen und Erfahrungen aus ihrem Leben auseinandersetzten, und die Projektgruppe „Todesmärsche“ der Mittelschule Bruck vergeben. Ihre Arbeit „DENKmal! – Gedenkkultur im Rahmen von 80 Jahre Todesmärsche im Gemeindegebiet Bruck“ zeichnet sich durch ein mustergültiges Zusammenwirken von Schule, Gemeinde sowie Ortsgemeinschaft aus, und leistet durch Zeitzeugendokumentation sowie ein echtes Denkmal für Bruck einen wertvollen Beitrag im Bereich der Erinnerungskultur, erläuterte Bezirksheimatpfleger Florian Schwemin.

Diese Meldung basiert auf Informationen des Bezirks Oberpfalz und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.

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