(nm) Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht sah sich bei der Firma Schulte & Schmidt um. Dabei spielte das Thema "Energie" eine wichtige Rolle. Geschäftsführer Roland Schulte, Peter Stockebrand und Uwe Langenberg stellten dem Bundestagsabgeordneten unter Begleitung von Bürgermeister Thomas Meiler das leichtmetallverarbeitende Unternehmen vor.
Produziert werden dort hauptsächlich Teile für Automobilzulieferer. Bei dem Gespräch ging es neben Details zu den Werken in Nürnberg, Vohenstrauß, Flossenbürg und Rumänien auch um branchenbedingte Trends: So zeige die Entwicklung laut Unternehmensvertretern nach Dellen in der Vergangenheit wieder nach oben. Rupprecht sagte zu, den ein oder anderen offenen Punkt bei den Fachstellen vorzutragen. Das Verhältnis zwischen Firma und Kommune ließ keine Wünsche offen. Beide Seiten bewerteten es als ausgezeichnet: Das Kommunalunternehmen "Kommunalservice" ist Schulte & Schmidt im wahrsten Sinne des Wortes aufs Dach gestiegen und hat auf der vermietenden Fläche eine 300-kW-Photovoltaik-Anlage installiert.
Aktuell läuft ein weiteres Projekt. Die Gemeinde hat einen Förderantrag für eine Wirtschaftlichkeitsberechnung eingereicht. Dabei geht es um eine sogenannte "Power-to-Gas-Anlage". Aus Sonnenstrom lässt sich speicherbarer Wasserstoff gewinnen. Bei Bedarf, und der ist bei der Metallfirma hoch, wird der Wasserstoff wieder in Strom umgewandelt. Schulte & Schmidt beteiligt sich an den Kosten für das Gutachten.
Flossenbürg
03.06.2018 - 17:21 Uhr
Leichtmetallexperten aufs Dach gestiegen
von Bernhard Neumann
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