Druckfrische Mitteilungen der Regierung der Oberpfalz brachte Bürgermeister Thomas Meiler mit zur Gemeinderatssitzung. Im Rathaus gab er positive Nachrichten aus Regensburg bekannt: „Der Wust an Hinweis- und Werbeschildern soll verschwinden. Stattdessen gibt es künftig Granitstelen mit einheitlich gestalteten Tafeln. Geld dafür fließen aus der Städtebauförderung und auch die betroffenen Firmen müssen einen Obolus beisteuern.“
Weitere 69, allerdings deutlich kleinere Schilder kommen hinzu. Erläutert werden darauf überlieferte Hausnamen. Auch dazu gibt es Geld der Regierung. Gleiches gilt für eine „Licht-Malerei“ am Ortsplatz. Scheinwerfer setzen eine mächtige Granitmauer und den alten Steinbackofen in Szene. Hinzu kommen zwei neue Straßenbeleuchtungen. Die eingesetzte LED-Technik geht mit dem Strom sparsam um.
Es bleibt so wie es ist: Die Gemeinde hält sich bei den Straßenausbaubeiträgen an die Vorgaben der übergeordneten Behörden. Weitere Hinweise und Detailregelungen werden abgewartet. Im Moment passiert jedenfalls gar nichts. Für Flossenbürg hat die Thematik durchaus eine beachtliche Tragweite. Im Bereich der Siedlung am Vogelherd. steht noch die endgültige Abrechnung aus: „Leider wurden in der neuen Straße Risse festgestellt. Dazu laufen aktuell Untersuchungen.“
Positive Kommentare kamen an dem Abend von den Gemeinderäten Roman Schell, Birgit Neumann und Peter Schmidt zur Organisation „Integrierte Ländliche Entwicklung Naturparkland“. Sie soll als Nachfolgeeinrichtung der Werbegemeinschaft „Elf Freunde“ entstehen. Verbunden ist das mit einer Reihe von Vorteilen, bis hin zur Möglichkeit, Förderanträge für Projekte zu stellen.
Die sogenannte „ILE“ finanziert sich aus einem Grundbeitrag je Kommune und aus einer von der Einwohnerzahl abhängigen Summe. Erstellt werden soll, es ist quasi ein erster Schritt, ein Konzept für die weitere Arbeit. „Flossenbürg ist dabei“, lautete der einstimmig gefasste Beschluss. Gute Nachrichten legte der Bürgermeister an dem Abend für zwei weitere Projekte auf den Tisch. Die Straßenbauarbeiten im Bereich des Gaisweihers laufen zügig ab und die Sanierung des Wohngebäudes in der Flosser Straße wird voraussichtlich Mitte Dezember abgeschlossen sein.













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