Flossenbürg
15.03.2019 - 10:29 Uhr

Neuer Vorstand, neues Kataster

Alles in Ordnung im Flossenbürger Revier. Das war das Fazit der Jahreshauptversammlung bei der Jagdgenossenschaft. Neugewählt wurde auch. An der Spitze bleibt Franz Rosner. Er bekam das neu gefasste Jagdkataster überreicht.

„Wir können uns glücklich schätzen“, lobte Rosner im „St. Ötzener Hof“ die vorbildliche Hege und Pflege. Zwischen den Jagdpächtern und den Grundstückseigentümern gebe es ein gutes Miteinander, das Sorgen erst gar nicht aufkommen lasse. Keine Veränderung brachte der seit heuer und für drei Jahre geltende Abschussplan. Vorgabe sind 30 Stück Rehwild für den gesamten Zeitraum.

Mit der Zahl gibt es laut Aussage von Ulrich Krapf keine Probleme: „Sie basiert auf dem sogenannten Verbissgutachten. Und das weist für den Bereich von Flossenbürg einen durchaus tragbaren Zustand aus. In Grenzen halten sich die Wildschäden: „Gelegentlich ziehen Wildschweine durch. Die hinterlassen Spuren. Allerdings bleiben die glücklicherweise in einem überschaubaren Rahmen.“

Umfangreiches Karten- und Datenmaterial steckt im neuen Jagdkataster. Es wurde komplett überarbeitet und bietet einen Überblick zu den Grundlagen der Genossenschaft. Das reicht von den Grenzen des 744 Hektar umfassenden Reviers über die Grundstückseigentümer bis hin zur Höhe der Zahlungen an die Jagdgenossen.

Ausbezahlt wird nur alle zwei Jahre, letztmals Ende 2018. Helmut Erndt hatte einen Überblick zu den angefallenen Finanzbewegungen mitgebracht. Die von Eduard Malzer und Christian Hopf geprüften Zahlen führten vor Augen, dass nicht zu knapp kalkuliert wurde. Es gibt Reserven für eventuell anfallende Wildschäden oder auch für freiwillige Leistungen.

„Das hört sich alles sehr gut an“, lobte Bürgermeister Thomas Meiler den aktuellen Zustand und das von allen Beteiligten unter Beweis gestellte Engagement. Zusammen mit Willy Stahl wickelte er die anstehende Neuwahl ab. Jagdvorsteher bleibt für die kommenden fünf Jahre Franz Rosner. Vertreten wird er von Gerhard Dietz. Hinzu kommen Werner Meier und Christian Hopf. Das Team ergänzen Klaus Richter, Helmut Erndt, Eduard Malzer und Robert Stahl.

Über Jahrzehnte hinweg gehörten Richard Jakob und Bernhard Neumann zum Kreis des Vorstands. Beide traten bei der Wahl nicht mehr an. Der von Ulrich Krapf erlegte und von Petra Schwanitz zubereitete Sikahirsch kam nach dem offiziellen Teil des Abends auf den Tisch.

 
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