Schon seit 1908 stellen die Schützen ihre Treffsicherheit unter Beweis. Als offizielles Gründungsdatum ist in der Chronik erst der 28. März 1928 erwähnt. Zehn Jahre existierte der Verein damit quasi im Niemandsland. Damals hieß er im Übrigen „Zimmerstutzenverein Flossenbürg“. Bereits 1937 ließen die Nazis einen weiteren Bestand der Schützen nicht mehr zu. Die Gemeinschaft wurde aufgelöst.
Am 4. Dezember 1954 kam es zur Wiedergründung und bereits wenige Wochen später waren 56 Mitglieder in den Annalen vermerkt. Genutzt wurden Schießstände im Saal des damaligen Gasthauses „Näger“. Es war das Vereinslokal der Sportler, die sich jetzt „Burgschützen Flossenbürg“ nannten. Das zunehmende Interesse am Schießsport und die sich einstellenden Erfolge führten dazu, dass Mitte der 1970er-Jahre eine neue und moderne Schießanlage in der Gaststätte „Plattenberg“ entstand. Auch die ist inzwischen Vergangenheit. Seit Jahren fühlen sich die Schützen im Untergeschoß des Rathauses wohl.
Herausragende sportliche Erfolge und eine beispielgebende Arbeit mit der Jugend prägen das Geschehen bei den „Burgschützen“. Nicht zu vergessen auf die Kameradschaft und den Zusammenhalt. Am n Samstag wird gefeiert. Los geht es um 16.30 Uhr mit einem öffentlichen Empfang mit Bürgermeister Thomas Meiler im Rathaus. Die Zusammenkunft eröffnet die Böllerschützengruppe mit einem Ehrensalut.
Im Mittelpunkt des Treffens stehen neben dem Gründungjubiläum sportliche Leistungen, angefangen vom Aufstieg der ersten Mannschaft bis hin zur Teilnahme an der Bayerischen Meisterschaft. Vorgesehen ist im Weiteren der Eintrag in das Goldene Buch der Gemeinde. Bereits um 18 Uhr geht es ein Stockwerk tiefer, im Schützenheim, weiter mit einem Weinfest. Im Rahmen dieser ebenfalls öffentlichen Veranstaltung werden von Schützenmeisterin Bettina Gillitzer-Sailer die erfolgreichsten Teilnehmer eines Schießwettbewerbs, der in den zurückliegenden Tagen ablief, ausgezeichnet.













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