Dort steht seit Dienstag die von Elli Billmann geschaffene „Samenkapsel“, eine Hommage an das Urgestein und an Flossenbürg. Billmann schuf die Stele vor Jahresfrist im Rahmen eines zweiwöchigen Granit-Kurses der „Edith Maryon Kunstschule Freiburg“. Er lief unter der Leitung von Verena Reimann, die zum Abschluss die überraschende Aktion festgeklopft hatte.
Bürgermeister Thomas Meiler sicherte ihr einen passenden Standort für das Geschenk an den Ort zu. Der fand sich nun unmittelbar neben dem Hauptzugang des Rathauses. Die Firma Üblacker kümmerte sich um den Transport.
Meiler erinnerte an die enge Bindung zwischen Flossenbürg und dem Granit: „Die reicht Jahrhunderte zurück. Dabei dient der Stein, wie sich hier zeigt, auch als Material für die Arbeit von Künstlern.“ Reimann würdigte die Herzlichkeit der Flossenbürger: „Seit vielen Jahren werden unsere Exkursionsteilnehmer mit offenen Armen und Herzen aufgenommen.“ Das Lob richtete sich auch an die Granitwerke Baumann. Das Unternehmen war unter Anderem durch Winnie-Anna Hauser vertreten.Die Ergebnisse der diesjährigen Granit-Exkursion sind am Freitag, 9. August, um 17.30 Uhr am Plattenberg- Bruch in der Waldkirchner Straße zu sehen.
Details zu dem 170 Zentimeter hohen und unten schmal zulaufenden Stein erläuterte die Künstlerin. Er stammt aus dem Wurstein-Bruch und zeigt im oberen Bereich eine Samenkapsel: „Im Verborgenen blüht Neues, mit den Worten lassen sich meine Gedanken bei der Arbeit mit dem Werk beschreiben. Der Granit verlangt den Menschen viel ab, gibt aber auch wieder viel zurück. Wer sich darauf einlässt, wird das zu schätzen wissen.“













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.