(nm) Es geht um den Respekt vor dem Granit und um die Faszination für das Urgestein. Die Ergebnisse einer zweiwöchigen Exkursion der Kunstschule Freiburg-Munzingen werden am Freitag, 31. August, der Öffentlichkeit vorgestellt. Zehn Frauen und Männer setzen sich noch bis dahin intensiv mit dem Material auseinander. Kursleiterin Verena Reimann nahm die Gruppe zur berufsbegleitenden und künstlerischen Ausbildung mit in die Grenzgemeinde. Eine wichtige Rolle spielt die Praxis, angefangen von den Eigenschaften des Granits bis hin zur Arbeit mit der Flex oder mit Hammer und Meißel.
Darüber hinaus bot sich den Teilnehmern die Gelegenheit, das Geschehen im Steinbruch, eine Sprengung oder den Einsatz moderner Maschinen mitzuerleben. Und legten die Studenten selbst los. Jeder Teilnehmer durfte sich seinen ganz persönlichen „Felsen“ aussuchen. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt, nicht bei der Form, nicht bei der Oberflächengestaltung.
Wie die Künstler das in die Praxis umsetzten, das wird am Freitag bei einer für alle Interessenten zugänglichen Vernissage zu sehen sein. Der Plattenberg-Bruch der Granitwerke Baumann, zu finden ist er am Ende der Waldkirchner Straße, verwandelt sich um 17.30 Uhr in ein Ausstellungsgelände. Die Gruppe lädt zum Spaziergang durch das Gelände und zu Gesprächen ein. Dabei soll es nicht nur um den Granit gehen. Die Tage und die Impressionen in Flossenbürg liefern viel Stoff für interessante Unterhaltungen.













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