01.03.2019 - 12:48 Uhr
FlossenbürgOberpfalz

Voller Energie in die nächsten drei Jahre

Acht Gemeinden schließen sich zum „Kommunalen Energieeffizienz-Netzwerk“ zusammen. Im Flossenbürger Rathaus fiel der Startschuss für das zunächst auf drei Jahre befristete Miteinander in Fragen rund um die Energie.

Mit ihrer Unterschrift bestätigten die kommunalen Mandatsträger die Gründung des Energieeffizienz-Netzwerkes.
von Bernhard NeumannProfil

Mit im Boot sitzt die „Zukunftsenergie Nordoberpfalz“ (Zeno). Der gastgebende Bürgermeister Thomas Meiler und sein Flosser Amtskollege Günter Stich rückten zum Auftakt den Charakter des Treffens in den Blickpunkt. Es gehe um zukunftsweisende Themen und zusammen gehe es besser und effektiver.

Das bei der Hochschule Amberg-Weiden angesiedelte Institut für Energietechnik (IfE) kümmert sich um Organisation und Abwicklung des aus der Taufe gehobenen Konstruktes der Gemeinden Flossenbürg, Störnstein, Eslarn, Floß, Leuchtenberg, Plößberg, Tännesberg und Vohenstrauß. Professor Markus Brautsch musste am Montag zwar mit Fieber das Bett hüten, Maximilian Conrad und Simon Heim vertraten ihn aber gut. Das IfE-Team hatte, und das war eine erfreuliche Auftaktnachricht, Fördermittel in Höhe von 190.000 Euro an Land gezogen.

Mit dem Geld werden die regelmäßigen Treffen bezuschusst. Conrad präzisierte die Absichten: „Es sind keine Kaffeekränzchen. Hier geht es um Expertentipps, um den Erfahrungsaustausch und um das Nutzen von Synergie-Effekten.“ Für die nächste Zusammenkunft im Mai wurden bereits als Schwerpunktthemen der Betrieb von Kläranlagen und der Umgang mit Klärschlamm vereinbart.

Die Kommunen können zudem auf das IfE-Fachwissen zurückgreifen. Zu einem Bruchteil der ansonsten anfallenden Kosten beurteilen die Experten auf energetischer Ebene Gebäudesanierungen, Straßenbeleuchtungen, Photovoltaik-, Wasser- und Abwasseranlagen. Hinzu kommen beispielsweise auch Tipps und Tricks rund um Fördertöpfe.

Was alles darunter fallen kann, führte das abschließende Referat vor Augen. Conrad informierte die Vertreter der Kommunen über eine Vielzahl einschlägiger Zuschussprogramme. Er spannte den Bogen von geförderten Wärmeverbundlösungen im Rahmen der Dorferneuerungsrichtlinie, über die energetische Stadtsanierung, über Klimaschutz-Modellprojekte oder über Gelder für die Heizungsoptimierung bis hin zu Maßnahmen an Kälte- und Klimaanlagen: „Leicht lässt sich all das nicht durchschauen. Es ist aber wichtig, die richtigen Schritte auszuwählen. Wir unterstützen sie dabei.“

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