Wer sie schon einmal gebraucht hat, weiß, wie wertvoll ihre Hilfe ist. Vier der in der Grenzgemeinde tätigen "Helfer vor Ort" (HvO) stellten sich und ihre Arbeit beim Katholischen Frauenbund vor. Manfred Sladky, Heike Flemming-Sladky, Elia Stahl und Paul Schwanitz ließen zum Auftakt des Abends im Theresienheim hinter die Kulissen der ehrenamtlichen Arbeit blicken. Zwei bis drei Jahres dauert die Ausbildung bei der Bergwacht: "Man ist gut ausgelastet. Das Engagement macht aber auch Spaß." Die Gruppe hat sechs aktive Mitglieder. Hinzu kommen weitere Helfer.
Etwa 100 bis 150 Einsätze fallen pro Jahr an. Speziell für die Bergwacht wurde im Flossenbürger Rathaus sogar eine Bergrettungswache eingerichtet. Der Besuch bei den Frauen hatte auch praktische Gründe. Die vier Helfer setzten sich mit den Themen Defibrillator, Reanimation, Schock und stabile Seitenlage auseinander. Sladky machte Mut, im Notfall selbst anzupacken: "Die Angst etwas falsch zu machen, ist unberechtigt. Falsch ist nur, gar nichts zu tun." Die Frauenbundmitglieder durften ihr neu erworbenes Wissen gleich ausprobieren. "Manchmal zählt jede Minute", forderten die Lehrer auf, im Ernstfall nicht tatenlos danebenzustehen. Mit einer stattlichen Spende unterstützte der Frauenbund die Organisation.













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