10.10.2021 - 12:15 Uhr
FreihungOberpfalz

50 Jahre Tischtennissparte im FC Freihung

Bei den Ehrungen (von links): Daniel Brunner, Christian Schönberger, Ludwig Gabler, Tobias Krapf, Roland Roth, Birgid Baldauf, Georg Tafelmeier, Jutta Biller und Elke Wittmann.
von Autor RTHProfil

Mit einem Jahr Verspätung feierte die Tischtennissparte im FC Freihung ihr 50-jähriges Bestehen. Hierzu konnte Abteilungsleiter Werner Apfelbacher die geladenen Gäste, Gründungsmitglieder und Spieler im FC-Stüberl begrüßen. Vorsitzender Jürgen Grundler freute sich über eine "intakte Abteilung in festen Händen", die ein nicht wegzudenkender Bestandteil des FC Freihung sei.

Bürgermeister Uwe König zeigte in einem kurzen Rückblick die Schulerweiterung ab 1966 mit dem Zusammenschluss der Schulen Freihung und Seugast auf, in derem Fahrwasser die neue, erste Turnhalle erstellt wurde, so dass in Freihung auch Indoorsport möglich wurde. Mit der Gründung von Mädchen- und Jugendmannschaften nahm die Abteilung einen steten Aufschwung und nimmt einen festen Platz im Freihunger Sport ein.

Der Bezirksvorsitzende Günter Bauer (Amberg) sagte, es sei eine Ehre für ihn, die Glückwünsche des Bayrischen Tischtennisverbandes zu überbringen. Er dankte vor allem den bisherigen Abteilungsleitern für ihre Arbeit, den Spielern für ihr aktives Engagement und wünschte dem Verein und dem schönen Tischtennissport alles Gute für die Zukunft.

In einem kurzen Abriss gab der damalige Abteilungsleiter Manfred Voit einen Überblick über das Gründungsjahr. Nachdem er seine Fußballlaufbahn beendet hatte, wollte er in Freihung eine 2. Sportart etablieren. Nach einem Gespräch mit dem FC-Vorstand Anton Dalles kam man auf die Idee „Tischtennis“. Gesagt, getan. Nach einigen Gesprächen mit Freunden und Bekannten gründeten am 23. März 1970 Roland Heidrich, Otto Apfelbacher, Peter Sossalla, Georg Tafelmeier, Bruno Brandel und Manfred Voit eine neue Abteilung im FC. Schnell wurden zwei Platten gekauft, nur der Spielort fehlte noch, da die Turnhalle noch nicht freigegeben war. So wich man in den alten Saal des Gasthofs zur Post aus, wo die ersten Trainingseinheiten und ein Freundschaftsspiel gegen Mantel-Weiherhammer stattfanden.

1971 das erste Jugendtraining

Den weiteren Rückblick übernahm nun Werner Apfelbacher. Bereits 1970 wurde Roland Heidrich Kreismeister, 1971 hielt man ein erstes Jugendtraining, zu dem 15 Interessierte erschienen. 1973 hatte man schon 2 Herren- und eine Jugendmannschaft im Spielbetrieb. In diesem Jahr wurden die 1. Herren punktgleich Erster mit dem TuS Schnaittenbach in der Kreisliga Vils. Ein Entscheidungsspiel fand in Vilseck vor über 100 Zuschauern statt, das der FC für sich entschied, und zum ersten Mal in die 3. Bezirksliga aufstieg.

1974 übernahm Bruno Brandel die Abteilung und über den integrierten Sport in der Volksschule konnte er als Lehrer viele Kinder für das Tischtennis gewinnen, sodass 1986 als Höhepunkt insgesamt acht Mannschaften an Punktespielen teilnahmen. In den 90-er Jahren schaffte die Jungenmannschaft vier Aufstiege in Folge mit dem Talent Stefan Knorr an der Spitze, der bei den Bezirksmeisterschaften damals dem heutigen deutschen Spitzenspieler Bastian Steger nur ganz knapp unterlag. Seit 1983 hat der FC ein Damenteam am Start, das heute die letzte verbliebene „reine“ Damenmannschaft im Landkreis ist. Im Moment hat der FC noch drei Herren- und die Damenmannschaft, wobei Apfelbacher ständig bestrebt ist, wieder ein Nachwuchsteam auf die Beine zu stellen.

Verdienstnadel für Apfelbacher

Zum Schluss hatte der Bezirksvorsitzende Günter Bauer noch ein Schmankerl parat. Für über 30 Jahre Abteilungsleiter, fast 50 Jahre aktiven Tischtennissport und vor allem für seinen nimmermüden Einsatz für Kinder und Jugendliche erhielt Werner Apfelbacher vom Bayerischen Tischtennisverband die Verdienstnadel in Gold mit kleinem Kranz.

Viele Ehrungen

Insgesamt geehrt wurden für 15 Jahre: Tobias Krapf; 20 Jahre: Daniel Brunner und Fabian Lautenschlager; 25 Jahre: Roman Bäuml; 35 Jahre: Elke Wittmann und Jutta Biller; 40 Jahre: Birgit Baldauf, Ludwig Gabler, Manfred Luber und Christian Schönberger; 45 Jahre: Walter Apfelbacher sowie 50 Jahre: Georg Tafelmeier und Roland Roth.

Werner Apfelbacher (links) und Günter Bauer.

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