06.07.2020 - 14:01 Uhr
FreihungOberpfalz

Cycling2Help im Raum Freihung/Vilseck: Jetzt schon Spenden von 20 000 Euro gesammelt

Die Aktion Cycling2Help, geplant für den 4. Juli, fiel dem Coronavirus zum Opfer. Stattdessen stellten sich eine Frau und elf Männer in den Dienst der guten Sache und brachten am Samstag mit dem Fahrrad Dankeschön-Karten zu den Sponsoren.

Anfahrtstrecken zwischen 140 und 160 Kilometer haben die Fahrradkuriere vor sich, als sie im Beisein der Bürgermeister von Freihung und Vilseck (im Hintergrund) an der Elbarter Kulturscheune von Schirmherr Günter Preuß (hinten links) an den Start gehen.
von uscProfil

Zehn Radrennfahrer wollten ursprünglich am Samstag 24 Stunden lang in einem Rundkurs zwischen Freihung und Vilseck zugunsten der Selbsthilfegruppe Krebskranke Kinder Amberg-Sulzbach über 400 Kilometer in die Pedale treten. Die Organisatoren verlegten die Tour kurzfristig auf nächstes Jahr. Am Samstag bedankten sich die Radler auf besondere Art und Weise bei den Sponsoren.

Ideenträger und Organisator der Benefizveranstaltung Cycling2Help sind Markus und Marina Burgenmeister aus Elbart, die schon im vergangenen Jahr spendenfreudige Sponsoren von der Idee begeistern konnten. Nach Auskunft von Markus Burgenmeister stehen bisher schon 20 000 Euro auf dem Spendenkonto, ohne dass das Rennen stattgefunden hätte. Er rechnet damit, dass sich der Betrag bei der Veranstaltung im kommenden Jahr durch Spenden noch aufstocken lässt.

Um die Dankeschön-Karten für die Sponsoren als Radkuriere zu übermitteln, meldeten sich auch Aktive des Radfahrervereins Eintracht Elbart, Freude der Burgenmeisters - das Ehepaar selbst machte natürlich auch mit - sowie zwei Privatfahrer. Auf den Dankeschön-Karten wurde schon mal der neue Termin angekündigt: 24./25. Juli 2021.

Aktion schon 2019 veranstaltet

Freihung

Die Anfahrstrecken für die drei Vierergruppen betrugen je nach Anzahl der zu besuchenden Sponsoren zwischen 140 und 160 Kilometer. Am weitesten entfernt vom Standort Elbart waren Nürnberg und Waldsassen. Vor dem Start an der Elbarter Kulturscheune von Anna und Günter Preuß bedankte sich Markus Burgenmeister bei den beteiligten Radlern und bei Mit-Schirmherr Günter Preuß für dessen logistische Unterstützung.

Die Bürgermeister von Freihung und Vilseck, Uwe König und Hans-Martin Schertl, unterstützten als Paten die Radtour zu den Sponsoren und werden dies auch am 24. und 25. Juli 2021 machen, wie sie vor dem Start versicherten. Er tue dies sehr gern, betonte König, da mit der Erlös der Selbsthilfegruppe Krebskranke Kinder im Kreisverband Amberg-Sulzbach geholfen werde. Die betroffenen Kinder würden dadurch mehr Lebensqualität erfahren. Hans-Martin Schertl freute sich darüber, dass sich so viele Menschen für die gute Sache einsetzen. Als Zeichen ihrer Wertschätzung übergaben beide Bürgermeister eine persönliche Geldspende an Initiator Markus Burgenmeister.

Nächstes Jahr wird jeder Fahrer des zehnköpfigen Cycling2Help-Teams in 24 Stunden eine Strecke von 400 Kilometern mit 4000 Höhenmetern bewältigen. Abschließend betonte Burgenmeister: „Gemeinsam helfen verbindet." Dazu einfach www.cycling2help.de aufrufen oder auf Instagram folgen (Cycling2Help, marina_burgenmeister_roma). Facebook-Fanseite: Cycling2Help.

Kleine Dankeschönkarten brachten die Kuriere zu den Sponsoren. Initiatoren und Organisatoren sind Markus und Marina Burgenmeister.
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