20.02.2020 - 18:08 Uhr
FreihungOberpfalz

Freie Wähler Freihung wollen Jugendbeteiligung stärken

Beim ersten Jungwählerabend der Freien Wähler Freihung tauschte sich das Kandidatenteam über zwei Stunden intensiv mit rund 20 interessierten Jugendlichen über ihre Wünsche und Sorgen aus.

von Externer BeitragProfil

"Niemand weiß besser, was die Jugend in der Marktgemeinde Freihung wirklich braucht als die Jugend selbst", brachte es Bürgermeisterkandidat Uwe König auf den Punkt. In der Diskussion kristallisierten sich laut einer Mitteilung an die Presse insbesondere drei Kernthemen heraus: Jugendräume etablieren und von Jugendlichen selbst gestalten lassen, eine engere Verbindung zwischen Jugendlichen und Vereinen unterstützen, das Miteinander der Jugendlichen aus allen Ortsteilen stärken. Gerade Jugendliche aus Großschönbrunn beschrieben beispielhaft, was sie in Selbstverantwortung alles auf die Beine stellen.

Bereits am Vorabend rückten die Freien Wähler bei ihrer zweiten Kandidatenvorstellung das Thema Jugend in den Mittelpunkt. FW-Kandidat Christian Wiesneth referierte zum Aspekt "Jugendliche in der Marktgemeinde Freihung". Zum Einstieg schilderte er folgende Situation: Fünf Jugendliche sitzen im Café. Anstatt sich zu unterhalten, schaut jeder auf sein Smartphone. Wer kennt dieses Bild nicht? Man könne sich aufregen oder darüber lustig machen, aber das Thema sei dafür viel zu ernst, betonte Wiesneth. Seine zentrale Frage lautete demnach: "Wie können wir Jugendliche vom Smartphonebildschirm lösen und mehr in die Marktgemeinde integrieren?" Die Antwort: "Jugendliche brauchen attraktive Treffpunkte. Sie müssen verstärkt an Entscheidungen beteiligt werden und auch Eltern müssen ihren Kindern wieder verständnisvoll die Augen für das reale Leben öffnen." Ein Anfang sei mit der Neugestaltung des Kinderspielplatzes in Elbart und des Areals Tennisplatz gemacht. Dort entstehe ein Kultur- und Begegnungszentrum. "Beides Projekte, für die sich mehrere FW-Kandidaten intensiv engagieren", sagte Wiesneth. "Die Jugend ist unsere Zukunft. Ich werde mit meinem Team nicht von heute auf morgen alles ändern können, aber wenn künftig die Jugendlichen aller Ortsteile zusammenhalten und sich für die gemeinsamen Ziele einsetzen, kann diese Gemeinschaft viel bewegen", erklärte auch König.

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