01.09.2020 - 10:27 Uhr
FreihungOberpfalz

Neuer Pumptrack in Elbart steht nun Radfahrern offen

„Ein echtes Schmuckstück ist es geworden, ein wichtiger Meilenstein ist erreicht.“ Bürgermeister Uwe König ist begeistert, als er den neuen Pumptrack auf dem herrlich gelegenen Bolzplatz am Mergelweg in Elbart der Öffentlichkeit übergibt.

Der Freihunger Bürgermeister Uwe König (Dritter von links) spricht bei der Eröffnung des Pumptracks von einem „wunderbaren Ergebnis“. Mit dabei (von links): Jürgen Götz, Christian Wiesneth, Johannes Ott, Waltraud Lobenhofer, Patrick Schwemmer, Klaus Siegert und Max Heindl.
von Siegfried BockProfil

Im Beisein seiner Stellvertreter Klaus Siegert und Johannes Ott sowie der Markträte Oliver Schmidt und Christian Wiesneth dankte Uwe König Letzterem als Initiator und „Motor“ des Elbarter Pumptracks sowie AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer und Geschäftsleiter Max Heindl aus dem Rathaus für die Unterstützung.

Der Fahrrad-Parcours ist 500 Quadratmeter groß. Die Strecke umfasst 110 Meter. Die Anlage fördert die Koordination und dient dem Techniktraining für das Radfahren im Gelände. Eine Tafel zeigt die auf dem Pumptrack geltenden Verhaltensregeln auf. Der Pumptrack ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Es besteht Helmpflicht.

„Innerhalb von drei Monaten haben wir den Pumptrack aus dem Boden gestampft. Die Ausgaben betrugen rund 15 000 Euro“, betonte Christian Wiesneth. Der Vorsitzende des Radfahrervereins Eintracht Elbart erinnerte dabei an rund 200 Stunden an erbrachten Eigenleistungen. Auch der Unterhalt der Anlage werde viel Zeit erfordern, sagte er. Wiesneth lobte Baggerführer Patrick Schwemmer für sein fachliches Können, das er in 75 Stunden Arbeit gezeigt habe, und überreichte ihm für Fleiß und Know-how einen Minibagger.

„Ihr könnt stolz darauf sein. Der Radfahrerverein ist einer der wenigen Vereine, die einen Förderantrag gestellt haben“, bemerkte AOVE-Geschäftsführerin Waltraud Lobenhofer. Mit dem Regionalbudget hätten die Kommunen erstmals im Rahmen der Integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) die Möglichkeit, die Förderung der Kleinprojekte in ihrer Region selbst zu steuern. Dabei wählt laut Lobenhofer ein speziell gebildetes Gremium innerhalb der ILE die Projekte aus, die unterstützt werden sollen. Je ILE stünden maximal 100 000 Euro zur Verfügung, wobei 90 Prozent der Fördermittel über das Amt für Ländliche Entwicklung bereit gestellt würden. Jeweils zehn Prozent tragen die kommunalen Allianzen. Aus dem Bereich der AOVE seien 18 Anträge eingegangen. 13 Projekte mit einer Gesamtinvestitionssumme von über 160 000 Euro habe ein Entscheidungsgremium, das aus Politik sowie Wirtschafts- und Sozialpartnern bestehe, nach einer festgelegten Checkliste ausgewählt. „Der Radfahrverein Eintracht Elbart erhält seitens der AOVE 10 000 Euro Förderung, gut angelegtes Geld“, sagte Lobenhofer. Davon kämen 9000 Euro vom Land Bayern.

Bodenwellen und Steilkurven

Freihung
Zehn Verhaltensregeln stehen auf der Tafel, die wegen der Unfallverhütung bei Nutzung des Pumptracks zu beachten sind.
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