Freihung
18.02.2022 - 14:06 Uhr

Über 2,2 Millionen Euro für Gigabit-Ausbau in Freihung

Das ist ein guter Tag für Freihung. Der bayerische Finanz- und Heimatminister Albert Füracker übergibt persönlich einen Förderbescheid über 2,2 Millionen Euro für den Gigabit-Ausbau in der Marktgemeinde.

Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (Vierter von links) übergibt den Förderbescheid für den Glasfaseranschluss von 620 Adressen an Bürgermeister Uwe König (Dritter von links). Mit dabei (von rechts) Vizelandrat Franz Mädler, Regierungspräsident Wolfgang Jonas und Sebastian Krysa sowie der Geschäftsführende Beamte Max Heindl (links). Bild: bk
Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (Vierter von links) übergibt den Förderbescheid für den Glasfaseranschluss von 620 Adressen an Bürgermeister Uwe König (Dritter von links). Mit dabei (von rechts) Vizelandrat Franz Mädler, Regierungspräsident Wolfgang Jonas und Sebastian Krysa sowie der Geschäftsführende Beamte Max Heindl (links).

Bayerns Finanz- und Heimatminister Albert Füracker besuchte die Marktgemeinde Freihung, um im Rathaussaal den Förderbescheid für den Gigabit-Ausbau an Bürgermeister Uwe König am Donnerstag zu überreichen. „Homeoffice, Homeschooling und digitale Kommunikation – die Digitalisierung ist längst fester Bestandteil des Lebens. Hierfür sind leistungsfähige Glasfasernetze absolute Grundvoraussetzung", betonte er. Der Freistaat Bayern unterstütze daher seine Kommunen massiv beim Ausbau einer starken digitalen Infrastruktur. Dank der staatlichen Unterstützung von über 2,2 Millionen Euro können nach Fürackers Angaben in Freihung und den Ortsteilen nunmehr 620 Haushalte mit hochmoderner Glasfaser erschlossen werden. "Das ist ein weiterer Schritt hin zu einer flächendeckenden Versorgung des ganzen Freistaats mit Gigabit und zugleich zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Stadt und Land“, betonte der Finanz- und Heimatminister.

Die Marktgemeinde Freihung erhält als dritte Kommune im Landkreises Amberg-Sulzbach eine Förderung nach der Bayerischen Gigabit-Richtlinie von 2.200.493 Euro. Nach Abschluss aller Baumaßnahmen werden 77 Prozent aller Adressen mit FTTB erschlossen sein, über 97 Prozent mit mindestens 100 Mega-Bit pro Sekunde (Mbit/s). Füracker nannte den Breitbandausbau das erfolgreichste Infrastrukturprojekt der vergangenen Jahre in Bayern. In keinem anderen Land gebe es eine höhere Ausbaudynamik. Seit 2014 seien mit über 1,6 Milliarden Euro 57.000 Kilometer Glasfaser im Rahmen der Fördermaßnahmen verlegt worden. Das ambitionierte Ziel laute: Gigabit bayernweit bis 2025.

Bürgermeister Uwe König sprach von einem "Meilenstein und Freudentag für Freihung". Dank des bayerischen Förderprogramms sei man jetzt in der Lage, jedes Haus mit Glasfaser zu versorgen. Mit Homeoffice und Homeschooling in Zeiten der Pandemie habe eine stabile Bandbreite enorm an Bedeutung gewonnen. Seit 2014 habe Freihung rund 950. 000 Euro investiert und etwa 750.000 Euro an Fördermitteln vom Freistaat abgerufen. „Als Flächengemeinde mit vielen Weilern kam uns insbesondere das Höfeprogramm sehr entgegen“, bemerkte König. Er dankte für diese Förderung zur Umsetzung der Gigabit-Richtlinie mit dem eigenwirtschaftlichen Ausbau mit rund 950 Adressen.

Der Dank des Gemeindechefs galt auch Max Heindl, der als Geschäftsführer die Breitbandpatenschaft übernommen und erheblich zur Beschleunigung des Verfahrens beigetragen habe. Per Power-Point stellte König die Gemeinde vor. Füracker und Regierungspräsident Wolfgang Jonas trugen sich abschließend ins Goldene Buch der Marktgemeinde ein.

„Homeoffice, Homeschooling und digitale Kommunikation – die Digitalisierung ist längst fester Bestandteil des Lebens. Hierfür sind leistungsfähige Glasfasernetze absolute Grundvoraussetzung."

Albert Füracker, Bayerns Finanz- und Heimatminister

 
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