22.12.2020 - 12:26 Uhr
FreihungOberpfalz

Übergabe Sammelerlös an Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit US-Partnern

Wegen der Corona-Pandemie musste auch die diesjährige Kollekte des Marktes Freihung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge erheblich eingeschränkt werden. Aber nicht nur das.

Bei der Spendenübergabe im Stabsgebäude des Partnerschaftsverbandes 18. CSSB in Grafenwöhr nahmen teil (von links): Master Sergeant Christopher Ladd, Bürgermeister Uwe König, Bataillonskommandeur Lieutenant Colonel Charles Jaquillard, Command Sergeant Major Rassun Thompson, Bezirksgeschäftsführer Dario Vodojkovic sowie 2. Vorsitzender der Reservistenkameradschaft Freihung, Stabsfeldwebel der Reserve, Gerhard Lindthaler.
von Autor NBUProfil

Demnach musste auch erstmals der traditionelle Empfang der Gemeinde Freihung im Rathaus für die ehrenamtlichen Spendensammler zum Erhalt und Pflege deutsche Soldatengräber abgesagt werden. Trotz der widrigen Umstände und Einschränkungen hat die örtliche Straßen- und Haussammlung seitens der vier ortsansässigen Feuerwehren aus Freihung, Großschönbrunn, Seugast und Thansüß wiederum einen Betrag von 2258,50 Euro eingebracht. Das Sammelergebnis der beiden auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr stationierten US-Partnerschaftsverbände, 18. Combat Sustainment Support Battailon (Versorgungsbataillon) und der 702. Explosiv Ordnance Disposal Company (Sprengmittelbeseitigungskompanie) mit zusammen 217,15 Euro blieb heuer wegen des umfangreichen Übungsprogramms in den vergangenen Wochen und Monate mit der einsatzbedingten Abwesenheit vieler Soldaten weit hinter dem Spendenaufkommen der vergangenen Jahre zurück. Die beiden Truppenführer, Lieutenant Colonel Charles Jaquillard (18. CSSB) und Captain James Almon (702. EOD), bedauerten diese rückläufige Entwicklung, sagten aber für das kommende Jahr erneut deren Unterstützung zum Wohle des Volksbundes zu.

„Ich denke, dass der Markt Freihung mit seiner großzügig spendenden Bevölkerung, aber auch mit den befreundeten US-Soldaten, erneut in eindrucksvoller Art und Weise seiner Verpflichtung aus der seit nunmehr über 18 Jahren bestehenden Partnerschaft für den Frieden, die mit dem Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge, Bezirksverband Oberpfalz, im Jahr 2002 begründet wurde, voll und ganz nachgekommen ist", resümierte Bürgermeister Uwe König zufriedenstellend bei der Geldübergabe durch die 18. CSSB in Grafenwöhr. Explizit dankte er den unermüdlichen Haussammlern von den Feuerwehren, die sich seit Jahren im Wechsel mit den Kameraden der Reservistenkameradschaft ehrenamtlich in den Dienst der guten Sache für den Volksbund erfolgreich stellen. Dario Vidojkovic, extra aus Regensburg angereister Bezirksgeschäftsführers des Volksbundes, schloss sich den lobenden Worten des Bürgermeisters an und dankte der Gemeinde wie auch den US-Soldaten für deren außergewöhnliches Engagement zum Wohle deutscher Soldatengräber. Mit einigen Sätzen umriss er die drei Kernaufgaben des Volksbundes mit dem Erhalt und Pflege der weltweit verstreuten 840 deutschen Soldatenfriedhöfe, dem Angebot von Studienreisen für Angehörige und das in den letzten Jahren verstärkte Bildungsangebot an Jugendverbände.

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.