06.02.2020 - 11:34 Uhr
FreihungOberpfalz

Vier Gruppen widmen sich in Gemeinde Freihung der Seniorenarbeit

Vielfältig ist die Seniorenarbeit in der Marktgemeinde Freihung. Vier Gruppen engagieren sich auf diesem Gebiet. Dafür erhalten sie große Anerkennung bei einem Dankeschönabend.

Auch wortwörtlich zu nehmen: Die Teams der Seniorenarbeit stehen hinter ihren Gruppenleitern (sitzend, von links): Otto Schönberger (Seugaster Seniorenstammtisch und Rollerfreunde), Ute Schönberger (Seugaster Frauentreff), Rosina Melchner (Frauentreff Großschönbrunn), Bärbl Mohr (Seniorengemeinschaft Freihung) und Christa Heidrich (evangelischer Frauenkreis Kaltenbrunn-Freihung-Thansüß). Bürgermeister Norbert Bücherl (links) und der scheidende Seniorenbeauftragte Klaus Meißner (rechts) danken für das Engagement.
von Autor ÖProfil

Im Berdeich Freihung befassen sich in allen Ortsteilen Gruppen mit den Anliegen älterer Menschen. Dieses ehrenamtliche Engagement würdigten Bürgermeister Norbert Bücherl und Seniorenbeauftragter Klaus Meißner und luden alle, die sich der Seniorenarbeit in der Kommune verschrieben haben, die Gruppenleiter und ihre Teams, zu einer Veranstaltung in das Hüthäusl in Kleinschönbrunn ein.

In seiner launigen Begrüßungsrede zeigte Bücherl kurz den langen Weg des Hüthäusls von der einstigen Wohnung des Dorfhüters über die vermüllte Behausung eines überforderten Einzelgängers bis hin zu einem Kleinod an der Vilsquelle auf. Dass sie daraus ein Schuckkästchen gemacht hätten, zollte der Bürgermeister Claudia und Andreas Götz und ihren Söhnen Respekt und dankbare Anerkennung.

Klaus Meißner, der dem neuen Gemeinderat ab Mai nach 42 Amtsjahren nicht mehr angehören wird, nutzte die Gelegenheit, sich bei allen Gruppen zu bedanken und sich als Seniorenbeauftragter zu verabschieden. Er erinnerte sich zurück. Als er dieses Amt übernommen habe, sei ihm Angst geworden vor der vielen Arbeit, die da auf ihn zukommt. Im Laufe der Zeit habe er feststellen dürfen, dass er im ganzen Landkreis der Seniorenbeauftragte mit der geringsten Belastung gewesen sei, weil sich alle Gruppen selbständig organisiert und auch alles selbständig unternommen hätten. „Seniorenarbeit ist in der Gemeinde selbständig und selbstverständlich“, betonte Meißner. Schmunzelnd fügte er unter großen Beifall hinzu: „Wenn ich noch weiter im Gemeinderat wäre, würde ich mich direkt für dieses Amt bewerben.“

Nach einem gemeinsamen Essen bedankte sich Bürgermeister Norbert Bücherl bei jeder einzelnen Seniorengruppe und deren Leiter in einer kurzen Laudatio. Christa Heidrich ist seit 1993, also seit mehr als 27 Jahren, die Leiterin des evangelischen Frauenkreises Kaltenbrunn-Freihung-Thansüß, den 1984 die Pfarrersgattin Johanna Päge gegründet hat. Seit 2006 leitet Bärbl Mohr die Seniorengemeinschaft Freihung. In den 80er-Jahren von Rektor Josef Voit gegründet und nach seinem Tod vom damaligen Bürgermeister Michael Bücherl und Reinhold Kragl organisiert, trifft sie sich im katholischen Pfarrheim. In Großschönbrunn sorgt Rosina Melchner, dass beim Frauentreff im katholischen Pfarrheim alles reibungslos abläuft.

In Seugast sind Männlein und Weiblein streng voneinander getrennt. Seit mehr als zehn Jahren leitet Otto Schönberger hier den Seniorenstammtisch, der sich alle 14 Tag in der Schützenstube trifft. Fast ebenso lange steht er an dre Spitze der Senioren-Rollerfreunde, die mit ihren Touren die Gemeinde weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt machen. Seine Frau Ute Schönberger ist seit fünf Jahren Sprecherin des Seugaster Frauentreffs, der sich einmal im Monat ebenfalls in der Schützenstube trifft.

Norbert Bücherl wies auf die enorme Arbeit hin, die in den einzelnen Gruppen bei den kulturellen, informativen und auch unterhaltsamen Beiträgen geleistet werde. Als Anerkennung für dafür überreichte er den vier Leitern eine Silbermedaille, die aus Anlass der 450-Jahr-Feier des Marktes Freihung geschaffen worden war. Und für die Frauen hatte er noch einen Blumenstrauß parat. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Schön ist das Alter“ klang der Abend aus.

Der Seniorenbeauftragte Klaus Meißner verabschiedet sich humorvoll von „seinen“ Senioren.
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